MerQury | Queen Klassical in Wilhelmshaven

von musicampus | 14. April 2010 | 20:27 Uhr

Merqury auf www.musicampus.deMittlerweile ist es schon fast 19 Jahre her, dass Freddie Mercury das Zeitliche segnete und damit Queen eigentlich ein viel zu frühes Ende bescherte. Halt! Stop! So mag nun der eine oder andere Leser argumentieren: Queen gibt es doch noch. Die haben doch nach Mercurys Tod mit Made in Heaven noch ein Album mit Freddies Stimme herausgebracht und waren doch auch weiterhin fleißig. Aber mal ehrlich: auch wenn beispielsweise das jüngste Werk The Cosmos Rocks ein wirklich gelungenes Album geworden ist: von Queen sind eigentlich nur Roger Taylor und Brian May übrig geblieben, nach dem John Deacon 1997 die Gruppe verlassen hat und auch Paul Rodgers Einsatz als Sänger lediglich ein Intermezzo war.

Kurios fand ich es, als ich hörte, dass es eine Band mit Namen Merqury gebe, die demnächst in Wilhelmshaven ein ganz besonderes Konzert geben wird: ein Queen Klassical, bei dem eine Auswahl ganz besonderer Songs der Briten live mit Orchester und Chor der Universität Bremen aufgeführt werde. Diesen Samstag um 21:00 Uhr ist es in der Wilhelmshavener Stadthalle dann soweit und durch die Mund-zu-Mund-Propaganda sind nur noch knapp 100 Plätze frei.

Das Queen Klassical ist ein Crossover-Projekt zwischen Rock und Klassik mit Songs von Freddie Mercury. Die Band MerQury hat bei dem renommierten Berliner Arrangeur, Komponisten und Dirigenten Bernd Wefelmeyer ein abendfüllendes Arrangement von 19 Freddie Mercury-Songs für Rockband, Sinfonieorchester und großen Chor in Auftrag gegeben und tourt damit in Kooperation mit verschiedenen Orchestern und Chören seit 2007. Das Queen Klassical enthält Songs von Freddie Mercury aus dem Queen-Repertoire sowie Klassik-Adaptionen seines Barcelona-Albums mit Montserrat Caballé.

Wer am 17.04.2010 noch nichts vor hat, sollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Aus erster Quelle weiß ich bereits, dass das Konzert ein großartiges Hörereignis wird!

Karten für Kurzentschlossene gibt es beim Vorverkauf der Stadthalle Wilhelmshaven.

Vier Jahre musicampus

von musicampus | 5. April 2010 | 20:20 Uhr

Vier Jahre musicampusStill ist es um den Podcast geworden, ruhig ging es auch in den vergangenen Wochen bei musicampus zu. Aber dennoch: musicampus feierte vergangene Woche sein vierjähriges Bestehen. Am 01.04.2006 ging die erste Podcast Episode online. Mittlerweile hat sich eine Menge interessanter Folgen im Archiv angesammelt. Auch die Blogbeiträge wurden immer umfangreicher. Anfangs nur als Kurzbeschreibung für meine Podcast Episoden gedacht, macht es mittlerweile – ich gebe es nur ungern zu – mehr Spaß, über Bands zu schreiben, als per Podcast darüber zu berichten. Vor allem, weil mir oft die Möglichkeit verwehrt bleibt, Musik im Podcast abzuspielen, wirken Audiobeiträge sinnlos, wenn es nichts darin nichts über die besprochenen Künstler zu hören gibt.

Vier Jahre musicampus bedeutet auch weiterhin: Kennenlernen und Verbreiten von Informationen zu interessanten Künstlern, die ich ohne musicampus vermutlich nie kennen gelernt hätte.

Manchmal kommt mir musicampus in Zeiten von Facebook, Twitter und Co. schon geradezu anachronistisch vor, da Blogs tot sind und das private Podcasting in Deutschland von etablierten Medien immer weiter in eine kleine uninteressante Nische gedrängt wird. Ein Versuch, einen regelmäßigen Podcast Stammtisch in Bremen zu etablieren ist mittlerweile grandios gescheitert und von mir aufgegeben worden.

Um so mehr freut es mich, dass alte Weggefährten, die mir die ersten Schritte zum Bloggen/Podcasting erleichterten und mich bei Fragen immer gern unterstützten, wieder oder noch dabei sein. Genauso freut es mich, dass Blogger und Podcaster, die ich schon seit Jahren verfolge, noch dabei sind.

Nun geht es also ins fünfte Jahr und am 01.04.2011 werde ich hoffentlich auf ein halbes Jahrzehnt musicampus zurückblicken können.

The Chieftains feat. Ry Cooder | San Patricio

von musicampus | 22. März 2010 | 19:30 Uhr

The Chieftains featuring Ry Cooder | San PatricioWelcher Teufel mich geritten hat, die Chieftains mit einer britischen Alternative Pop Band in Verbindung zu bringen, als ich meinen iPod mit San Patricio für eine längere Bahnfahrt vorbereitete, weiß ich bis heute nicht. Aus Hamburg erreichte mich ein paar Tage vorher deren aktuelles Album, produziert vom Chieftains Mastermind Paddy Molony und Ry Cooder. So stand ich also einige Minuten später an einem verregneten Samstagmorgen an der Bushaltestelle, schaltete meinen iPod in Erwartung ebendieser britischen Musik ein und wurde von allerbester mexikanischer Folklore überrascht. Ich muss nicht extra erwähnen, dass das Bild, das sich mir bot, etwas Skurriles hatte: die Regentropfen tanzten vor mir in den Pfützen, das Tageslicht hatte noch nicht seine volle Stärke erreicht und über die mexikanische Musik in meinen Ohren stellte sich bei mir prompt eine Art von Urlaubsgefühl mit äußerst guter Laune ein. Fehlte nur noch ein Tequila Sunrise, der natürlich morgens um kurz vor halb neun nicht nur undenkbar sondern schlichtweg nicht zu bekommen war.

Es drängte sich mir die Frage auf: wer sind die Chieftains? Diese Frage war nach meiner abendlichen Rückkehr schnell beantwortet, warf aber viele weitere Fragen auf und ließen mich erkennen, dass dieses Album San Patricio etwas ganz Besonderes sein muss.

Die Musik ist großartig und die Mischung aus mexikanischer und irischer Folklore hat etwas Eigenes, das ich vorher noch nicht in dieser Form gehört hatte. Dass Ry Cooder schon seit längerem nicht mehr ausschließlich als der König der Slide-Guitar zu betrachten war, ist mir spätestens seit dem 2005 erschienenen Album Chávez Ravine bekannt.

Aber hinter diesem Album steckt mehr, denn musikalisch wird eine Episode aus dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg 1848, in dem Mexikaner gemeinsam mit Iren gegen die USA gekämpft haben, aufgearbeitet (folgende Beschreibung entnahm ich der Pressemitteilung von networking-media):

Während des Mexikanisch-Amerikanischen Kriegs verließen Captain John Riley und ein kleines Bataillon, das größtenteils aus Iren bestand, ihren Posten in den USA und beschlossen, ihrem Gewissen folgend, Seite an Seite mit der mexikanischen Armee unter dem Kommando von General Antonio López de Santa Anna gegen die Nordamerikaner zu kämpfen.

Von den Amerikanern wurden sie daraufhin als Verräter und Deserteure geschmäht und weitgehend aus den Geschichtsbüchern verbannt. Generationen von Mexikanern und Iren aber feiern sie bis in die heutigen Tage hinein als Helden, die sich mutig gegen einen ungerechten und nur notdürftig verschleierten Angriffskrieg zur Wehr gesetzt hatten.

Zwar kämpften in den Reihen der San Patricios auch Benachteiligte und Unterdrückte anderer Nationen (u.a. Deutsche, Polen und Schotten), aber die Mehrzahl waren Iren, die erst kurz zuvor, in Amerika gelandet waren. In ihrer Heimat hatten sie unter der Knute der englischen Großgrundbesitzer gelitten und die verheerenden Folgen einer Hungersnot kennengelernt, zu deren Eindämmung die britischen Behörden nichts unternahmen.

In Amerika angekommen, blieb ihnen durch ihre Armut und die Umstände kaum etwas anderes übrig, als sich der Armee anzuschließen, wo sie dann meist unter englischstämmigen, protestantischen Offizieren dienen mußten, die sie denselben Demütigungen aussetzten, die sie schon in ihrer Heimat erfahren hatten.

Für einige war der Mexikanisch-Amerikanische Krieg ein Religionskrieg, für andere ein Freiheitskampf und für eine weitere Gruppe war es ein Krieg, der Abenteuer und Aussicht auf ein besseres Leben versprach. Am Ende war es für Mexiko und die San Patricios aber ein tragischer Krieg mit großen Verlusten. Die wenigen überlebenden San Patricios wurden von den mit ihnen gefangenen mexikanischen Soldaten getrennt, wegen Hochverrats vor ein Kriegsgericht gebracht und dann meist dem Henker übergeben oder mit einem “D” für Deserteur auf beiden Wangen gebrandtmarkt.

Paddy Moloney war von dieser Geschichte sehr fasziniert und begab sich auf die Suche nach der Musik, die die Mexikaner und Iren verbunden haben muss, als sie zusammengelebt haben. In gemeinsamer Arbeit mit Ry Cooder und den Chieftains entstand dieses wirklich außergewöhnliche Album San Patricio, dessen Musik vom ersten Lied an überzeugt.

Ein interessantes Interview von Ry Cooder gibt nochmals seine Sichtweise ausführlich wieder.

Tomas Bunk mit eigenem Blog

von musicampus | 7. Februar 2010 | 16:08 Uhr

Vermutlich sagen die Namen Tomas Bunk oder Tom Bunk vielen meiner Leser zunächst einmal nichts. Auch bei mir klingelte es noch nicht, als ich im Sommer 2008 im Feuilleton der FAZ las, dass Volker Reiche in dessen Urlaubszeit durch einen gewissen Tom Bunk vertreten werde.

Erst als ich begann, den Comic in zehn Folgen täglich in der FAZ zu verfolgen, erkannte ich, dass Tom Bunk einer der Zeichner neben Don Martin, Sergio Aragonés und Dave Berg ist, der mir aus dem MAD Magazin in Erinnerung geblieben ist. Es ist seine besondere Art zu zeichnen, welche immer leicht hektisch und bewegt wirkt, die mir gefallen hat.

Der Comic in der FAZ zeigt bewegend die Geschichte, wie Tom Bunk von Berlin nach New York kommt und dort schafft und lebt. Diesen Comic fand ich so beeindruckend, dass ich ihm ein kurzes Feedback per E-Mail gab, was ihn wohl so freute, dass er sich dafür persönlich herzlich bedankte.

Vor einigen Wochen erhielt ich eine weitere Mail von ihm, in der er auf sein Blog aufmerksam machte, das er kürzlich parallel zu seiner Website ins Leben gerufen hat und regelmäßig mit seinen Bildern befüllt.

Diese Seite ist nicht nur für Freunde des skurrilen Humors ein absolutes Muss, auch seine Illustrationen sind ein Hingucker! Unbedingt sollte man sich seine Energy Units anschauen.

Struwwelhitler | Buchtipp

von musicampus | 14. Dezember 2009 | 10:08 Uhr

Struwwelhitler | A Nazi Story Book by Dr. Schrecklichkeit auf www.musicampus.deIm Zuge seiner Kindheit ist wohl jeder irgendwann einmal mit dem Struwwelpeter in Berührung gekommen und hat staunend erfahren, was passieren kann, wenn man nicht folgsam ist. Auch wenn diese Geschichten von Heinrich Hoffmann über hundertfünfzig Jahre alt sind, haben sie noch immer einen pädagogischen Grundwert, auch wenn man heute die Auffassung vertreten könnte, dass auch dieser antiquiert sei. Unstrittig ist auf jeden Fall, dass der Struwwelpeter fast unzählige Adaptionen nach sich zog, von denen eine der Struwwelhitler – A Nazi Story Book by Dr. Schrecklichkeit ist.

Hierbei handelt es sich um eine Parodie des originalen Struwwelpeter, verfasst von den beiden Brüdern Robert und Philip Spence, um Hitler und seine Schreckensherrschaft der Lächerlichkeit preiszugeben. Auf schlechtem Papier und in kleinem Format gedruckt, war es der Beitrag der beiden Briten zum “Daily Sketch War Relief Fund”, der die britischen Truppen und die Opfer des deutschen Luftkriegs unterstützte.

Neben den original englischen Versen, die sich wiederum am original Struwwelpeter orientierten und die zugrunde liegenden Geschichten zeitgemäß auf Nazideutschland umdichteten, findet man die deutsche Übersetzung, die glücklicherweise nicht wortwörtlich, sondern sinngemäß im Sprachstile Hoffmanns gehalten ist.

Joachim Fest steuert mit seinem Vorwort einen Beitrag bei, der den Struwwelhitler in den zeitgenössischen Kontext einordnet und erläutert.

Mich hat dieses Büchlein fasziniert und ich möchte es jedem empfehlen, der offen für eine ungewöhnliche Lektüre ist.

Dirk Böhling liest Weihnachtliches

von musicampus | 11. Dezember 2009 | 14:56 Uhr

Dirk Böhling liest Weihnachtliches | auf www.musicampus.deFür ganz Kurzentschlossene, die am heutigen Freitag noch nichts vorhaben und aus dem Großraum Bremerhaven kommen, habe ich einen besonderen Tipp. Dirk Böhling, Moderator, Schauspieler und Regisseur, liest heute ab 19:30 Uhr für KNUTS BUCH im Vortragssaal der Stadtbibiliothek im Hanse Carrée. “Es begab sich aber zu der Zeit – Besinnliches, Heiteres und Nachdenkliches rund um das schönste Fest des Jahres” heißt das Weihnachtsprogramm des bekannten Radio Bremen Moderators.

Mit seinem stimmungsvollen Programm sorgt er für ein paar Stunden der Ruhe, der Besinnung, aber auch für humorvolle Einlagen. Wer Dirk Böhling kennt und möglicherweise schon einmal einer seiner Lesungen beiwohnen durfte, weiß, dass viele Facetten der Vorweihnachtszeit mal nachdenklich-kritisch, mal heiter-skurril, dabei aber immer exzellent dargeboten werden.

Musikalisch unterstützt wird er dabei vom Bremerhavener Gitarristen Michael Waldschmidt (Michael W. And friends ), der das Programm musikalisch untermalt.

Im Anschluss an die Lesung lädt das KNUTS BUCH Team zu einem gemütlichen Beisammensein mit Dirk Böhling in KNUTS BUCH ein !

Der Eintritt kostet EUR 9,– .

Weitere Informationen gibt es auf der Website.

Musikregal Stöckchen

von musicampus | 8. Dezember 2009 | 11:27 Uhr

Während momentan wieder einmal die Sinnhaftigkeit des Bloggens in der heutigen Zeit diskutiert wird und der Trend offenbar in Richtung Twitteritis und Turboblogsysteme zeigt, wirft Reen ein Stöckchen in die Welt. Total oldschool, vintage und retro sowieso fragt er in seinem aktuellen Beitrag, wie wohl mein Musikregal aussehe. Nichts leichter als das. Geschwind nahm ich heute meine kleine Lumix, hockte mich vor mein Regal und knipste mit leichter Überbelichtung und Verwackeln, um meinen Lesern einen mittlerweile gewohnten und als angenehm empfundenen iPhone oder Handyknipse Eindruck meines Regals zu vermitteln.

Durch einen beherzten Klick auf das Foto erhält man einen uneingeschränkten Blick auf das gesamte Regal. Rechts unten sieht man darauf übrigens einen Ausschnitt des gemütlichsten Ohrensessels der Welt.

Bekanntlich bin ich der Meister des Stöckchenversagens. Dennoch möchte ich es mir nicht nehmen lassen, Günni und Crucible zu fragen, wie deren Musikregale aussehen. Vielleicht klappt es ja. Gern hätte ich auch das des Nasendackels gesehen, allerdings dürfte er wohl nur einen Screenshot seiner iTunes Bibliothek liefern können. Egal, soll er! Und hat sich Martin in der Rockymountainstreet ein Musikzimmer eingerichtet?

Ergebnisse der Podcast-Umfrage 09

von musicampus | 3. Dezember 2009 | 09:39 Uhr

Ergebnisse der Podcast-Umfrage 2009 auf www.musicampus.deIm September startete die diesjährige Podcast-Umfrage der hannoverschen Agentur BlueSky Media und dem Berliner Unternehmen podcast.de. Nach meinem Aufruf zur Teilnahme war es lange still, aber vorgestern erreichte mit die Mitteilung, dass die Ergebnisse bald online abzurufen seien. Ganz hervorragend fand ich, dass die teilnehmenden Podcaster vorab eine persönliche Auswertung erhalten haben, die Aufschluss über die eigenen Hörer und deren Verhalten gibt. Danach sind meine regelmäßigen Podcasthörer zu 87% kluge Männer und 13% kluge Frauen – und mehr wird nicht verraten.

Die kompletten Umfrageergebnisse liegen seit gestern bei www.podcast.de zum Download und zur eigenen Interpretation bereit.

Interessant finde ich, dass sich meine Vermutung, die bereits 2008 als Tendenz zu sehen war, bestätigt hat: Podcasts werden primär als Informationsmedium genutzt, weniger zur Unterhaltung. So stehen bei den Nutzungsmotiven Information (87%), neue Denkanstöße (77%) und die Weiterbildung (76%) im Vordergrund. Dagegen werden Unterhaltung (68%), Entspannung (57%) und Spaß (55%) deutlich seltener genannt.

Außerdem scheinen Nutzer von Podcasts einer speziellen Zielgruppe anzugehören, die dem Web 2.0 sehr offen gegenüber stehen. Denn Podcasthörer sind auch eifrige Nutzer von Videoportalen wie youtube, Blogs und Communities wie studiVZ oder MySpace. Nicht überraschend ist, dass auch Twitter von einer Großzahl der Podcast-Nutzer regelmäßig frequentiert wird.

Dagegen finde ich sehr überraschend, dass ein Großteil der Podcasthörer die klassischen Medien Radio und Fernsehen dagegen gerade einmal rund eine Stunde am Tag einschaltet.

Insgesamt ist es doch immer wieder aufschlussreich, sich einmal durch solche Studienergebnisse zu wühlen. Es gefällt mir, dass die vorliegende Podcast-Untersuchung als Langzeit-Studie angelegt ist, die zum Ziel hat, die jährlichen Veränderungen in der Podcast-Nutzung aufzuzeigen soll.

Ich bin ja immer noch felsenfest davon überzeugt, dass das Medium Podcast eine Zukunft auch jenseits technikaffiner IT-Freunde haben kann und frage mich angesichts der Top-Listen bei iTunes, weshalb die Comedy-Verwertung der klassischen Medien angesichts der Ergebnisse der Studie dort so hoch im Kurs stehen kann.

The Muppets | Bohemian Rhapsody

von musicampus | 25. November 2009 | 14:57 Uhr

Es war ruhig geworden um die legendäre Puppentruppe aus den USA. Hier und da wurden mehr oder weniger erfolgreiche Filme veröffentlicht, aber Klassiker wie die Muppet Show oder die Adaption von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte wollten nicht mehr gelingen.

Heute erhielt ich aber bereits mehrfach über Twitter Links von begeisterten Freunden der Muppets. Es gibt bei YouTube ein wundervolles Video zum Klassiker Bohemian Rhapsody der britischen Rockband Queen zu sehen. Ganz im Stil des originalen Videos finden wir unsere Muppet-Freunde wieder, die auf ihre eigene Art den Hit interpretieren.

Ein absoluter Hingucker, der jedem zu empfehlen ist, der die Muppet Show wegen der überragenden Qualität liebt.

Ein Etablissement wird insolvent

von musicampus | 23. November 2009 | 14:45 Uhr

Vor mehr als einem Jahr habe ich einen Song eines mir bekannten Künstlers auf musicampus uraufgeführt. Seitdem ist es im Blogbereich als ständige Aufforderung zum Gratisdownload aufgeführt: Der Puff hat zu. Außerdem ziert es den Blogfeed als nicht zu übersehende Fußnote. Der Song muss wohl – abgesehen vom ansprechenden Titel – Potenzial haben, wurde er bereits einige tausend Mal herunter geladen. Dennoch gab mir dieses Lied immer einen Grund zur Sorge, da der Gesang im Mix verloren wirkte – bzw. fast unhörbar war. Dies wurde bereits verschiedentlich angesprochen. Es fehlte immer die Zeit, das Werk zu überarbeiten, was mich immer gestört hat.

Am Wochenende entdeckte Reen den Song und verfasste darüber noch in derselben Nacht einen Blogbeitrag, was mich sehr gefreut hat. Aber auch er sowie der Nasendackel brachten zum Ausdruck, dass der Gesang sehr leise sei. Daher habe ich den heutigen Vormittag genutzt, den Mix einer kleinen Überarbeitung zu unterziehen – aber keine Angst, es wird keinen Electro-Disco-Agro Remix 2009 geben.

Es hat nur hier und da einige leichten Auffrischungen gegeben. Es sollte nun auch der Gesang besser zu hören sein.

Download mp3

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