CRAZY DUCK JONES | live !

von musicampus | 8. Oktober 2010 | 14:19 Uhr

Crazy Duck Jones am 13.11.2010 live im Café de Fiets in BremerhavenHeute melde ich mich einmal kurz in eigener Sache. Die regelmäßigen Besucher meiner Seite oder Abonnenten meines Feeds wissen, dass ich seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Bands musiziere und damit eines der wunderbarsten Hobbies pflege, das man sich vorstellen kann. Die Band, mit der ich die meiste meiner damals noch nicht so spärlichen Freizeit verbrachte, war die Rockband Crazy Duck Jones, über die ich wie angesprochen an verschiedenen Stellen berichtete. Wir spielten in der Zeit von 1992 bis 1998 regelmäßig in den damals in Bremerhaven angesagten Musikclubs und konnten uns so eine ansehnliche Freundesgemeinde erspielen, die regelmäßig zu unseren Auftritten erschien.

Irgendwann trennten wir uns und feierten ein unglaublich schönes Abschiedsfest, zu dem alle unsere Freunde erschienen – der Club war brechend voll und zeitweise konnten keine Besucher mein hereingelassen werden.

Allerdings blieben wir alle in der gesamten Zeit immer in Kontakt zueinander und im vergangenen September trafen wir uns alle gemeinsam wieder und überlegten, ob wir nicht wieder gemeinsam musizieren wollen. Wir wollten und nun haben wir einen festen Termin im Café de Fiets in der Alten Bürger in Bremerhaven vereinbart.

Am 13.11.2010 ab 21:00 Uhr werden wir in der Originalbesetzung auftreten. Wir hoffen, dass uns viele unserer Freunde besuchen werden und würden uns freuen, wenn der eine oder andere Blogger diesen besonderen Anlass aufgreift und ein wenig für uns die Werbetrommel rührt. Denn wir wissen, dass viele unserer Freunde mittlerweile in ganz Deutschland verteilt leben und sicher das eine oder andere Blog verfolgen.

Daneben wird in Kürze die Seite www.crazyduckjones.de online gehen, auf der wir regelmäßig über Aufritte berichten werden.

+++UPDATE+++ Die Seite www.crazyduckjones.de ist jetzt online.

Tex Miller mit Layabout in Bremen

von musicampus | 11. September 2010 | 16:26 Uhr

Tex Miller und Layabout in Bremen auf der TreueVor knapp drei Jahren habe ich an dieser Stelle den Komponisten und Sänger Edward “Tex” Miller vorgestellt, der – eigentlich als Mastermind des Pop-Jazz Trios Layabout aus Los Angeles – damals eine kleine Solo Konzerttour in Deutschland absolvierte. In einem ausführlichen Interview stand er mir kurz vor dem Konzert Rede und Antwort. Leider konnte ich das, übrigens von Radio Bremen 4 eigens mit einem Special mit Tex live im Studio angekündigte – Konzert damals nicht besuchen.

Nun, nach knapp drei Jahren, ist Tex wieder in Deutschland und hat seine beiden Musiker Jeff Novack und Bill Delia mitgebracht. Als Layabout waren sie bereits gestern in Dortmund im Sissikingkong zu Gast und werden morgen in der Ponybar in Hamburg auftreten.

Mittwoch, am 15.09.2010, ist Tex wieder in Bremen und ich werde hoffentlich die Gelegenheit bekommen, ihn wieder zu treffen. Er spielt dieses Mal auf der Treue. Übrigens dürfen sich auch die Berliner freuen, denn Layabout werden am 16.09. im Zimmer 16 auftreten.

In den drei vergangenen Jahren hat sich bei Tex einiges getan. Nachdem er seinen Kurztrip nach Deutschland beendet hat, war er nicht faul und hat in L.A. einiges an Filmmusiken komponiert, die man auf seiner Seite anhören kann. Außerdem drehte er ein Video zu seinem Song You Eclipse The Sun und er nahm weitere Songs auf, die man bei MySpace vorhören und bei cdbaby bei Gefallen kaufen kann.

Außerdem hat Tex in einem angesagten Restaurant in Los Angeles eine Nacht exclusiv für Pianisten ins Leben gerufen und erfolgreich veranstaltet. Und es darf nicht unerwähnt bleiben, dass der sympathische Kalifornier Vater eines hübschen Töchterchens wurde.

Wer sich das Interview von damals anhört, wird mir sicher zustimmen, dass Tex ein äußerst netter und sympathischer Künstler ist, der zudem in perfektem Deutsch viel über seine Musik und sich zu erzählen wusste. Um so mehr freue ich mich, dass Bremen wieder einmal Station seiner Tour ist.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

BUIKA | Konzert in Berlin

von musicampus | 17. Mai 2010 | 21:01 Uhr

BUIKA | Konzert in Berlin auf www.musicampus.deHeute gibt es ein kurzes Intermezzo mit einer wichtigen Ankündigung. Vor einigen Wochen erreichte mich aus Hamburg die wunderbare CD El último trago der Künstlerin Concha Buika, das in Zusammenarbeit mit Chucho Valdés entstanden ist. Seit dem vergangenen Herbst feiert sie mit dem Repertoire aus diesem Album Erfolge in Frankreich, Spanien, Südamerika und in den USA. Wegen der krankheitsbedingten Absage ihrer Shows im April werden zumindest die Fans in Berlin noch im Mai in den Genuss kommen, BUIKA mit ihrer einzigartigen Stimme endlich auch in Deutschland live zu erleben. Weitere Shows sind bereits für Frankfurt und Düsseldorf bestätigt .

Begleitet wird BUIKA dabei von Pianist Ivan „Melon“ Gonzalez und Percussionist Fernando Favier.

Folgend die weiteren Tourdaten:

20. Mai: Berlin – Passionskirche
17. August: Frankfurt/M. – Palmengarten
28. September: Düsseldorf – Altstadtherbst Kulturfestival

Wie ich eingangs schon angedeutet habe, liegt mir das Album vor und ich habe es fasziniert genossen. Allerdings bin ich bisher noch nicht dazu gekommen, eine Rezension zu verfassen, was ich aber an dieser Stelle schon einmal ankündigen möchte.

Weil aber das Konzert bereits recht bald ist, wollte ich meinen Leserinnen und Lesern dieses besondere Konzertereignis einer Künstlerin, die natürlich auch eine MySpace Seite hat, nicht vorenthalten.

Rain | Musical Theater Bremen

von musicampus | 1. Mai 2010 | 17:35 Uhr

Gestern waren die MixTape-Fee und ich im Bremer Musical Theater und haben uns ein Konzert der Beatles Coverband Rain angehört. Schon im vergangenen Jahr berichtete ich über die Gruppe aus den USA, die zu Gast bei Thomas Gottschalk war und wünschte mir, deren musikalisches Spektrum live anschauen zu können. Momentan bietet sich die Gelegenheit dazu: seit dem 27.04. und noch bis zum 02.05. gastieren Rain in Bremen und bieten eine rund zweieinhalbstündige Live-Show rund um die verschiedenen Schaffensphasen der Beatles.

Zu Weihnachten habe ich bereits die Karten geschenkt bekommen – und das war gut so, da das Musical Theater zu gefühlten 99% ausverkauft war. Unsere Plätze hätten fast nicht besser sein können, da wir genau vor dem Mischpult saßen und so vermutlich den besten Sound hatten.

Pünktlich begann die Show, die übrigens einen ziemlich interessanten Rahmen hat: Rain spielen die verschiedenen Phasen der Beatles in originalgetreuen Kostümen und auf zwei großen Monitoren wird mit Filmen in die jeweilige Zeit eingeführt.

Neben musikalischen Einspielern, Werbung der entsprechenden Zeit und den damaligen politischen Gegebenheiten werden – und das kam beim Publikum besonders gut an – Szenen gezeigt, die jeder Beatles-Fan kennt, die aber von den Musikern von Rain nachgestellt wurden. Großartig waren der Auftritt bei der Ed Sullivan Show oder die nachgestellten Plattencover.

Die Show ist in zwei Akte aufgeteilt, wobei im ersten Teil die frühen Jahre bis zum Sgt. Pepper Album gezeigt wurden. Rain trat zunächst mit den typischen Anzügen und Pilzkopfperücken auf und wechselte dann in die Neru-Jackets, die die Vier beim Auftritt im Shea Stadium trugen. Zum Abschluss wurde in die vier verschiedenen Uniformen der Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band gewechselt und die Band entließ uns mit dem fulminanten Schlussakkord von A Day in a Life, der von einem Film einer explodierenden Atombombe begleitet wurde, in die Pause.

Im zweiten Teil war die Show zunächst von den psychodelischen Momenten der Beatles geprägt und hatte mit I’m a Walrus und einer halb akustischen und halb “originalen” Version von While my guitar gently weeps die besten Songs des Abends. Zum Abschluss traten Rain in den Kostümen auf, die die Beatles auf dem Cover des Abbey Road Albums trugen. Mit Come together, Get Back, Give Peace A Chance, Revolution und The End wurde der offizielle Teil der Show abgeschlossen. Allerdings forderte das Publikum Zugaben und so wurde gemeinsam Let it be und Hey Jude gesungen, bevor nach Rock’n Roll Music endgültig der Vorhang fiel.

Das Konzert war rundum gelungen, die Band vermittelte Spielfreude und das Konzept war durchdacht und machte dem Publikum Spaß. Einige Punkte machten mir besonders Spaß: “Paul” war außergewöhnlich, weil er den Bass linkshändig, aber bei Blackbird rechtshändig Gitarre spielte. Zu Gast war während unserer Aufführung das St. Pauli Urgestein Horst Fascher, dessen Buch eine Pflichtlektüre für den interessierten Beatlesfreund ist. Außerdem stand “John” plötzlich dem Outfit auf der Bühne, das der echte John Lennon 1972 während seines Konzerts in New York trug. Ich habe keine Ahnung, wann er das Kostüm wechselte.

In meinem vorherigen Beitrag zu Rain fragte ich mich, wie die Band wohl die “späteren” Alben umsetzt und wie dies wohl klinge. Umgesetzt wurden die besonderen Effekte wie Orchester oder Streichersätze durch einen Keyboarder, der dezent und unbeleuchtet im Hintergrund werkelte. Lediglich sein Bildschirm leuchtete und erst beim E-Piano Solo von Get Back wurde er voll beleuchtet.

Musikalisch war an Rain für mich nichts auszusetzen – alles klang fast original wie von der Platte. Enorm waren auch die Stimmähnlichkeiten von “Paul” und “John”. Es hat richtig Spaß gemacht, das Konzert zu verfolgen.

Heute abend und morgen sind die Vier von Rain, die eigentlich fünf sind, noch zu Gast in Bremen. Vielleicht wäre dies eine gute Alternative zum Fernsehabend am Wochenende.

J.B.O. in Wilhelmshaven

von musicampus | 21. April 2010 | 19:10 Uhr

J.B.O. in Wilhelmshaven auf www.musicampus.deAls ich vor einiger Zeit erfuhr, dass J.B.O. im Rahmen ihrer I Don’t Like Metal – I Love It – Tour am 24.04.2010 in Wilhelmshaven im Pumpwerk (Support: Hassliebe) auftreten werden, fragte ich mich zunächst: Avanciert Wilhelmshaven zur Weltkulturhauptstadt Norddeutschlands? Innerhalb kürzester Zeit ist mit J.B.O. neben dem Queen Klassical ein weiteres musikalisches Highlight in der Stadt am Jadebusen zu Gast. Dieses Mal wird zwar eine vermutlich andere Klientel angesprochen, nichtsdestotrotz gehört J.B.O. mit mehr als 20 Jahren Präsenz auf nicht nur deutschen Bühnen zu den etablierten Künstlern unseres Landes.

Sie einfach nur als Spaß-Metaller oder Blödel-Rocker zu bezeichnen, wird ihnen nicht gerecht, auch wenn der Spaß die Grundlage des Erfolgs von J.B.O. ist: denn als kurzfristiges Spaßobjekt wurde diese Band 1989 gegründet und hatte innerhalb kürzester Zeit einen so großen Erfolg, dass ihre CDs die oberen Chartregionen erklimmen konnte.

Auch eine Umbesetzung Anfang des Jahrtausends beeinträchtigte den Erfolg nicht und Auftritte in ganz Europa und Fans sogar aus Fernost bescheinigen, dass das Konzept der Band nicht unstimmig sein dürfte.

Schade ist, dass ich nicht zum Konzert kommen kann, würde mich aber freuen, wenn einer meiner Leserinnen oder Leser an dieser Stelle einen Kommentar zum Konzert hinterlassen könnte, wenn er oder sie dabei gewesen sein sollte.

Queen Klassical in Wilhelmshaven

von musicampus | 19. April 2010 | 20:08 Uhr

Merqury auf www.musicampus.deVor ein paar Tagen habe ich an dieser Stelle vom Queen Klassical berichtet, das von der Queen Coverband Merqury gemeinsam mit dem Orchester und dem Chor der Universität Bremen bestritten wurde. Mit ein wenig gemischten Gefühlen machte ich mich auf die Reise an den Jadebusen, da es in meinen Augen etwas Besonderes ist, wenn man sich anschickt, die Werke einer besten Bands der Welt zu interpretieren. Gerade wagemutig erscheint es dann, wenn die Band dies gemeinsam mit Chor und Orchester und neuen Arrangements in Angriff nimmt.

Meine leichten Zweifel wurden allerdings schon bei der Overtüre Lügen gestraft und während des gesamten mehr als zweistündigen Konzerts hörte ich fasziniert den Musikern zu. Sowohl Merqury als auch der besagte Chor samt Orchester unter der Leitung von Bernd Wefelmeyer, der auch für die Arrangements verantwortlich war, haben Großartiges geleistet.

Geradezu symbiotisch ergänzten sich alle Beteiligten und schafften ein Klangbild, das die echten Queen wohl nicht besser hinbekommen hätten. Schloss ich die Augen, konnte ich die Stimme des Sängers von Merqury meistens fast nicht von der Freddie Mercurys zu unterscheiden.

Wunderschön waren auch die dargebotenen Gesangsduette von Johnny Zatylny und der Sopranistin Sandra Danyella. In Verbindung mit den glamourösen Auftritten in Abendrobe verliehen diese Auftritte dem Gesamtbild eine ganz besondere Note.

Faszinierend war im übrigen der Bassist Volker Kaminski, der mit Oberamen ausgestattet ist, die wohl dem Umfang meiner Oberschenkel haben dürften. Dass er derartig muskelbepackt filigrane Bassläufe bewerkstelligen konnte, grenzt für mich fast an ein Wunder (seine Finger habe ich leider nicht sehen können).

Insgesamt war dieses Konzert in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich: wieder einmal hat Musik zeigen können, dass sie generationsübergreifend Freude bringen kann. Meine 82jährige Schwiegeroma war so begeistert, dass es nicht gelogen ist, sie als Queen Fan zu bezeichnen. Auch das tolle Zusammenspiel von Musikern aus den Bereichen E- und U-Musik warf wieder einmal die Frage auf, ob diese Kategorisierung eigentlich sinnvoll ist.

Allerdings verstehe ich eines nicht: im Vorfeld des Konzerts wurde richtig viel und sehr intensiv geprobt. Dennoch war das Konzert in dieser Konstellation offenbar einmalig. Weshalb man die Möglichkeit nicht beim Schopfe ergriff, um auch in Bremerhaven, Bremen oder Oldenburg zu spielen, verstehe ich nicht. Dies ist ein Verlust für alle Beteiligte und auch für potenzielle Zuhörer.

Wer aber die Möglichkeit bekommen sollte, ein Queen Klassical mit Merqury einmal live zu sehen, sollte diese unbedingt wahrnehmen!

MerQury | Queen Klassical in Wilhelmshaven

von musicampus | 14. April 2010 | 20:27 Uhr

Merqury auf www.musicampus.deMittlerweile ist es schon fast 19 Jahre her, dass Freddie Mercury das Zeitliche segnete und damit Queen eigentlich ein viel zu frühes Ende bescherte. Halt! Stop! So mag nun der eine oder andere Leser argumentieren: Queen gibt es doch noch. Die haben doch nach Mercurys Tod mit Made in Heaven noch ein Album mit Freddies Stimme herausgebracht und waren doch auch weiterhin fleißig. Aber mal ehrlich: auch wenn beispielsweise das jüngste Werk The Cosmos Rocks ein wirklich gelungenes Album geworden ist: von Queen sind eigentlich nur Roger Taylor und Brian May übrig geblieben, nach dem John Deacon 1997 die Gruppe verlassen hat und auch Paul Rodgers Einsatz als Sänger lediglich ein Intermezzo war.

Kurios fand ich es, als ich hörte, dass es eine Band mit Namen Merqury gebe, die demnächst in Wilhelmshaven ein ganz besonderes Konzert geben wird: ein Queen Klassical, bei dem eine Auswahl ganz besonderer Songs der Briten live mit Orchester und Chor der Universität Bremen aufgeführt werde. Diesen Samstag um 21:00 Uhr ist es in der Wilhelmshavener Stadthalle dann soweit und durch die Mund-zu-Mund-Propaganda sind nur noch knapp 100 Plätze frei.

Das Queen Klassical ist ein Crossover-Projekt zwischen Rock und Klassik mit Songs von Freddie Mercury. Die Band MerQury hat bei dem renommierten Berliner Arrangeur, Komponisten und Dirigenten Bernd Wefelmeyer ein abendfüllendes Arrangement von 19 Freddie Mercury-Songs für Rockband, Sinfonieorchester und großen Chor in Auftrag gegeben und tourt damit in Kooperation mit verschiedenen Orchestern und Chören seit 2007. Das Queen Klassical enthält Songs von Freddie Mercury aus dem Queen-Repertoire sowie Klassik-Adaptionen seines Barcelona-Albums mit Montserrat Caballé.

Wer am 17.04.2010 noch nichts vor hat, sollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Aus erster Quelle weiß ich bereits, dass das Konzert ein großartiges Hörereignis wird!

Karten für Kurzentschlossene gibt es beim Vorverkauf der Stadthalle Wilhelmshaven.

Road Closed Ahead | Punchrock aus Neuried

von musicampus | 1. Dezember 2009 | 09:52 Uhr

Road Closed Ahead | Punchrock auf www.musicampus.deEs ist wahrlich keine leichte Kost, was Road Closed Ahead aus Neuried musikalisch bieten. Aber das, was die vier Musiker selbst als Punchrock bezeichnen, ist eine Form von Musik, die ich bis dato so noch nicht gehört habe. Vermutlich kann der Stil wohl als Crossover bezeichnet werden, der Metal, Rock und Punk so geschickt miteinander verbindet, dass durch die Hinzugabe ganz eigener Stilelemente eine krachende Melange entsteht, die mich beim Zuhören so fasziniert hat, dass ich meinen Lesern Road Closed Ahead nicht vorenthalten möchte.

Seit dem Jahr 2000 ist das Quartett bereits unterwegs und hat sich in dieser Zeit einen treuen Fankreis erspielt und war 2008 im Finale für Ringrockers für Rock Ring und spielte beim Ungkraft Festival in Schweden. Dieses Jahr traten die Punchrocker bei der Coca Cola Soundwave Tour und beim Mini Rock Festival Horb am Neckar auf.

Zwischendurch fanden sie noch die Zeit, im Cubeaudio Tonstudio eine Promo-EP aufzunehmen. Alle drei Songs können komplett auf der Website der Band angehört werden. Bereits der erste Titel Livin’ in the past hat mich durch das energetische Arrangement und den charakteristischen Gesang in Verbindung mit den harten Riffs vollkommen überzeugt. Was ich besonders aufregend fand, waren das filigrane Gitarrenspiel und die Backgroundgesänge, die trotz oder gerade wegen der knallharten Gitarren herausstechen.

Man darf gespannt sein, wann das erste Album von Road Closed Ahead erscheinen wird. Vorher besteht die Möglichkeit, die Band live zu sehen:

26.12.2009 ab 20:00 Uhr in Schachen, Baden-Württemberg
16.01.2010 ab 20:00 Uhr im Wasserwerk, Neuried, Baden-Württemberg

Natürlich hat Road Closed Ahead auch eine MySpace Seite.

Tricky Lobsters | Black Songs

von musicampus | 19. November 2009 | 09:48 Uhr

Tricky Lobsters | Black Songs auf www.musicampus.deBlack Songs heißt das mittlerweile fünfte Album der Rostocker Band Tricky Lobsters. Am 07.11.2009 kam es auf den Markt und führt nach einer etwa zweijährigen Pause das fort, was seit Gründung der Formation 1996 konsequent entwickelt wurde: Rock’n Roll as Rock’n Roll can. Was auf Black Songs zu hören ist, kann mit Fug und Recht als ganz harter Tobak beschrieben werden und schlägt einem mit voller Härte in die Gehörgänge. Großartigen Rock der ganz rauhen Sorte haben die vier Rostocker zu einem Album zusammen gestellt, das Freunde des Hardrock überzeugen dürfte.

Beim ersten Anhören des Albums war ich mir noch nicht sicher, ob es mir gefällt oder nicht. Aber es entwickelte sich beim zweiten Anhören eine gewisse Faszination für die Strukturen und Arrangements – und vor allem für das Gitarrenspiel in Verbindung mit dem gnadenlosen Schlagzeug. Teilweise klingt es bluesig, teilweise nach heavy metal und immer abwechslungsreich, aber unerträglich. Dass Tricky Lobster im Song Moto Mojo mit dem I shot the Sheriff Riff überraschen, gibt dem Ganzen noch eine besondere Note.

Tricky Lobster sollte man auf keinen Fall ungehört übergehen. Es lohnt sich.

Wer es lieber live mag, hat in den kommenden Wochen mehrfach Gelegenheit dazu, Tricky Lobsters zu sehen:

20.11. Bautzen – Steinhaus
21.11. Eisenhüttenstadt – Gasoliners
11.12. Ludwigsfelde – NVA Club
18.12. Rostock – MAU Club
26.12. Salzwedel – Hanseat
27.12. Halle – Rockstation

Ohrenfeindt im Meisenfrei in Bremen

von musicampus | 18. November 2009 | 10:01 Uhr

Ohrenfeindt im Meisenfrei in Bremen auf www.musicampus.deHeute abend wird im Meisenfrei in Bremen der Keller beben, denn die St. Pauli Vollgasrocker Ohrenfeindt geben dort ihr diesjähriges Bremer Konzert. Die Bremer Rock- und Blues-Kultkneipe bietet wohl das beste Ambiente, das sich eine Band vorstellen kann. Um das Publikum müssen sich die drei Musiker sicher keine Sorgen machen. Beim letzten Konzert im Moments war es brechend voll und wegen der überschaubaren Anzahl der Ohrenfeindt Besuche in der Hansestadt kann ich mir vorstellen, dass es heute eng wird, da Ohrenfeindt mittlerweile einen ansehnlichen Fankreis erspielt hat.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich von den Live-Qualitäten des Power-Trios überzeugen zu wollen, sollte sich rechtzeitig vor 20:00 Uhr im Meisenfrei einfinden, um noch einen guten Platz zu ergattern. Wer wie ich heute nicht zum Konzert kommen kann, findet auf Ohrenfeindts Website die kommenden Termine.