Frohe Weihnachten 2009

von musicampus | 24. Dezember 2009 | 14:43 Uhr

Frohe Weihnachten 2009 auf www.musicampus.deIrgendwann einmal habe ich hier das Phänomen beschrieben, dass die Zeit schneller zu verstreichen scheint, je älter man wird. Eine Lösung für dieses Empfinden könnte das Verhältnis von bspw. einem gelebten Jahr zum tatsächlichen Lebensalter sein, das von Jahr zu Jahr kleiner wird. So kommt es, dass heute wieder einmal Heiligabend vor der Tür steht und ich das Gefühl habe, dass der letzte Beitrag an einem 24.12. noch gar nicht so lange her ist. Wenn ich dann aber an dieses für mich turbulente Jahr mit einschneidenden Ereignissen denke, frage ich mich, wie diese alle im Jahre 2009 Platz finden konnten.

Hinzu kam die sich verändernde Bloggerwelt – Blogs sind tot, es lebe das Microblogging, dem auch mich mich nicht mehr ganz entziehen kann. Die Anzahl meiner Podcastepisoden ist – allerdings nicht deswegen – drastisch geringer geworden, die meiner Blogbeiträge ist wieder gestiegen. Ich habe wieder interessante Menschen kennen gelernt, über die ich hier entweder berichtete oder die selbst zu Wort gekommen sind. Der Bremer Podcast Stammtisch konnte sich in diesem Jahr etablieren und so freue ich mich, dass jetzt vierteljährlich ein verlässlicher Stamm an netten Podcasterinnen, Podcastern und Hörern den Weg zum Stammtisch findet.

Das kommende Jahr wird wieder viele neue Herausforderungen mit sich bringen, die es gilt, mit dem Podcast und Blog in Einklang zu bringen. Es würde mich freuen, wenn ich meine Hörer und Leser weiterhin mit im Grunde unberechtigter Weise unbekannten Künstlern bekannt machen kann, da ich besonders in diesem Jahr wieder festgestellt habe, wie fruchtbar und bunt die musikalische Landschaft Deutschlands abseits des Mainstream und Cash Trash ist.

Zum guten Schluss möchte ich mich wieder bei allen Lesern, Zuhörern, Kommentatoren und all denjenigen, die ich im vergangenen Jahr persönlich kennenlernen durfte, dafür bedanken, dass sie sich die Zeit nehmen und meine Beiträge regelmäßig und kritisch verfolgen.

Ich wünsche ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und zufriedenes neues Jahr!

Euer Thomas

The Psychos | Blood Sweat Rock’n Roll

von musicampus | 22. Dezember 2009 | 10:51 Uhr

The Psychos | Blood Sweat Rock'n Roll auf www.musicampus.deNormalerweise verbinde ich als Norddeutscher mit Südtirol die Dolomiten und Bergidylle. Was Musik aus Südtirol angeht, bauen sich vor meinem geistigen Auge volksmusiksingende Damen im Dirndl und bärtige Zitherspieler auf. Dass dies wieder einmal nichts als Vorurteile sind, beweisen The Psychos aus Bozen, die jüngst ihr Album Blood Sweat Rock’n Roll veröffentlicht haben. Eva und Tom vom Netlabel Airbagpromo Records machten mich auf die Punk’n Roll Band aufmerksam, deren Album unter der Creative Commons-Lizenz (BY-NC-ND) steht und frei herunter geladen werden darf.

Derzeit besteht die Band, die in ihrer Urversion bereits seit 2002 besteht, aus Roberto Favalli (voc, git), Thomas Pichler (git), Marco Vicentini (b) und Daniel Grüner (dr), wobei die Band in den vergangenen Jahren einige Personalwechsel überstand.

Blut, Schweiß, Rock’n'Roll ist das Resultat einer sieben Jahre währenden Lehrzeit mit intensiven Live-Auftritten, die die Band auf die wohl schlimmsten Bühnen Europas führte. Das Album ist sehr rauh und direkt und wirkt mitunter wie eine gefährliche Mischung aus Feuer, Kunst und Leidenschaft.

Die Band spielt ihren Punk’n Roll ziemlich kompromisslos und rockt sich bereits nach wenigen Takten in das Herz des Zuhörers. Der muss allerdings dieser Musikform ziemlich zugeneigt sein, sonst fühlt er sich bereits nach den angesprochenen wenig Takten schnell überfordert.

Mir gefällt die Musik der Psychos ziemlich gut – manches Mal fühlte ich mich beim Hören an die Appetite for Destruction oder Lies von Guns N’Roses erinnert.

Außerdem bin ich mir sicher, dass man nach diesem Album mit Südtiroler Musik nie wieder Volksmusik assoziieren wird.

Allerdings wundert mich, dass auf dem Album der Hinweis über explicit lyrics fehlt.

Kristina Kanders | Say Something

von musicampus | 16. Dezember 2009 | 17:29 Uhr

Kristina Kanders | Say Something auf www.musicampus.deBereits heute gibt es mit der Vorstellung von Kristina Kanders und ihrem Album Say Something eine großartige kleine Vorabbescherung. Kleiner Wermutstropfen ist allerdings, dass dieses Album erst ab dem 22.01.2010 zu erwerben sein wird. Dennoch möchte ich es hier schon jetzt erwähnen, da dieses klanglich einmalige Kaleidoskop geeignet ist, seine weihnachtlichen Gutscheingeschenke sinnvoll und gut anzulegen. Mir blieb beim ersten Hören die Spucke weg, trotzdem ich zunächst nicht wusste, wie ich die Musik einordnen soll. Irgendwie klingt das Album nach Elektro, irgendwie nach Jazz, irgendwie poppig und vor allem klingt es irgendwie ungewöhnlich und abgefahren.

Diese Form der Musik scheint genau zur Vita dieser mir bis dato unbekannten und außergewöhnlichen Künstlerin zu passen. Kristina Kanders, 1962 geborene Kölnerin und Tochter der weltberühmten Konzertsängerin Agnes Giebel, ist Schlagzeugerin und Komponistin. Das musikalische Talent wurde ihr in die Wiege gelegt, denn bereits mit vier Jahren sang sie und spielte Klavier. 1987 ging sie nach New York, um dort Jazz zu studieren (Masters Degree, Queens College) und blieb dort achtzehn Jahre.

Während ihrer Zeit in New York lernte Kristina international renommierte Künstler kennen und spielte beispielsweise gemeinsam mit Cyro Baptista’s Beat the Donkey, Emiliana Torrini, Pizzicato Five, John Zorn oder Marc Ribot.

Weitere internationale Erfahrung sammelte sie bei Tourneen durch die USA, Holland und Portugal sowie musikalische Studienreisen nach Südindien und Brasilien. Außerdem war sie elf Jahre Dozentin für Schlagzeug, Percussion und Gehörbildung am Jazz & Contemporary Music Program der New School University in New York.

Derzeit produziert Kristina Kanders vornehmlich ihre eigene Musik und veröffentlichte ihr Solo Debütalbum For All People im Jahre 2008. Darauf folgten Konzerte, die sie teils allein, teils im Duo mit Bernd Gast an den Keyboards und Laptop bestritt.

Nur gute sechzehn Monate nach dem ersten Album erscheint nun im kommenden Januar das angesprochene Album Say Something, das zehn neue Kompositionen umfasst, die akustische und elektronische Klänge zwischen Jazz und Pop mit ihrer ganz persönlichen Handschrift verbinden.

Was mich an diesem Album beeindruckte, sind die durchweg experimentierfreudigen Sounds, mit denen sie arbeitet. Sie verknüpft in für mich noch nicht gehörter Form vielfältige Rhythmen und Grooves mit – ich nenne es einmal so – traditionellen Instrumenten wie Saxophon oder der wohl nicht jedem bekannten Quica.

Meine anfängliche Skepsis wich der Neugier, die dann in Begeisterung umschlug. Wer sich vorab schon einen Höreindruck verschaffen möchte, sollte ihre Website oder die obligatorische MySpace Seite besuchen. Meine beiden Favoriten des Albums sind Good Moaning und Kimnara.

Übrigens vertreibt sie, ganz independant Künstlerin, das Album selbst über iTunes, Amazon und über ihre Homepage unter music.

Die CD-Releaseparty findet am 22.01.2010 im Herbrand’s in Köln statt.

Struwwelhitler | Buchtipp

von musicampus | 14. Dezember 2009 | 10:08 Uhr

Struwwelhitler | A Nazi Story Book by Dr. Schrecklichkeit auf www.musicampus.deIm Zuge seiner Kindheit ist wohl jeder irgendwann einmal mit dem Struwwelpeter in Berührung gekommen und hat staunend erfahren, was passieren kann, wenn man nicht folgsam ist. Auch wenn diese Geschichten von Heinrich Hoffmann über hundertfünfzig Jahre alt sind, haben sie noch immer einen pädagogischen Grundwert, auch wenn man heute die Auffassung vertreten könnte, dass auch dieser antiquiert sei. Unstrittig ist auf jeden Fall, dass der Struwwelpeter fast unzählige Adaptionen nach sich zog, von denen eine der Struwwelhitler – A Nazi Story Book by Dr. Schrecklichkeit ist.

Hierbei handelt es sich um eine Parodie des originalen Struwwelpeter, verfasst von den beiden Brüdern Robert und Philip Spence, um Hitler und seine Schreckensherrschaft der Lächerlichkeit preiszugeben. Auf schlechtem Papier und in kleinem Format gedruckt, war es der Beitrag der beiden Briten zum “Daily Sketch War Relief Fund”, der die britischen Truppen und die Opfer des deutschen Luftkriegs unterstützte.

Neben den original englischen Versen, die sich wiederum am original Struwwelpeter orientierten und die zugrunde liegenden Geschichten zeitgemäß auf Nazideutschland umdichteten, findet man die deutsche Übersetzung, die glücklicherweise nicht wortwörtlich, sondern sinngemäß im Sprachstile Hoffmanns gehalten ist.

Joachim Fest steuert mit seinem Vorwort einen Beitrag bei, der den Struwwelhitler in den zeitgenössischen Kontext einordnet und erläutert.

Mich hat dieses Büchlein fasziniert und ich möchte es jedem empfehlen, der offen für eine ungewöhnliche Lektüre ist.

Dirk Böhling liest Weihnachtliches

von musicampus | 11. Dezember 2009 | 14:56 Uhr

Dirk Böhling liest Weihnachtliches | auf www.musicampus.deFür ganz Kurzentschlossene, die am heutigen Freitag noch nichts vorhaben und aus dem Großraum Bremerhaven kommen, habe ich einen besonderen Tipp. Dirk Böhling, Moderator, Schauspieler und Regisseur, liest heute ab 19:30 Uhr für KNUTS BUCH im Vortragssaal der Stadtbibiliothek im Hanse Carrée. “Es begab sich aber zu der Zeit – Besinnliches, Heiteres und Nachdenkliches rund um das schönste Fest des Jahres” heißt das Weihnachtsprogramm des bekannten Radio Bremen Moderators.

Mit seinem stimmungsvollen Programm sorgt er für ein paar Stunden der Ruhe, der Besinnung, aber auch für humorvolle Einlagen. Wer Dirk Böhling kennt und möglicherweise schon einmal einer seiner Lesungen beiwohnen durfte, weiß, dass viele Facetten der Vorweihnachtszeit mal nachdenklich-kritisch, mal heiter-skurril, dabei aber immer exzellent dargeboten werden.

Musikalisch unterstützt wird er dabei vom Bremerhavener Gitarristen Michael Waldschmidt (Michael W. And friends ), der das Programm musikalisch untermalt.

Im Anschluss an die Lesung lädt das KNUTS BUCH Team zu einem gemütlichen Beisammensein mit Dirk Böhling in KNUTS BUCH ein !

Der Eintritt kostet EUR 9,– .

Weitere Informationen gibt es auf der Website.

Musikregal Stöckchen

von musicampus | 8. Dezember 2009 | 11:27 Uhr

Während momentan wieder einmal die Sinnhaftigkeit des Bloggens in der heutigen Zeit diskutiert wird und der Trend offenbar in Richtung Twitteritis und Turboblogsysteme zeigt, wirft Reen ein Stöckchen in die Welt. Total oldschool, vintage und retro sowieso fragt er in seinem aktuellen Beitrag, wie wohl mein Musikregal aussehe. Nichts leichter als das. Geschwind nahm ich heute meine kleine Lumix, hockte mich vor mein Regal und knipste mit leichter Überbelichtung und Verwackeln, um meinen Lesern einen mittlerweile gewohnten und als angenehm empfundenen iPhone oder Handyknipse Eindruck meines Regals zu vermitteln.

Durch einen beherzten Klick auf das Foto erhält man einen uneingeschränkten Blick auf das gesamte Regal. Rechts unten sieht man darauf übrigens einen Ausschnitt des gemütlichsten Ohrensessels der Welt.

Bekanntlich bin ich der Meister des Stöckchenversagens. Dennoch möchte ich es mir nicht nehmen lassen, Günni und Crucible zu fragen, wie deren Musikregale aussehen. Vielleicht klappt es ja. Gern hätte ich auch das des Nasendackels gesehen, allerdings dürfte er wohl nur einen Screenshot seiner iTunes Bibliothek liefern können. Egal, soll er! Und hat sich Martin in der Rockymountainstreet ein Musikzimmer eingerichtet?

Ergebnisse der Podcast-Umfrage 09

von musicampus | 3. Dezember 2009 | 09:39 Uhr

Ergebnisse der Podcast-Umfrage 2009 auf www.musicampus.deIm September startete die diesjährige Podcast-Umfrage der hannoverschen Agentur BlueSky Media und dem Berliner Unternehmen podcast.de. Nach meinem Aufruf zur Teilnahme war es lange still, aber vorgestern erreichte mit die Mitteilung, dass die Ergebnisse bald online abzurufen seien. Ganz hervorragend fand ich, dass die teilnehmenden Podcaster vorab eine persönliche Auswertung erhalten haben, die Aufschluss über die eigenen Hörer und deren Verhalten gibt. Danach sind meine regelmäßigen Podcasthörer zu 87% kluge Männer und 13% kluge Frauen – und mehr wird nicht verraten.

Die kompletten Umfrageergebnisse liegen seit gestern bei www.podcast.de zum Download und zur eigenen Interpretation bereit.

Interessant finde ich, dass sich meine Vermutung, die bereits 2008 als Tendenz zu sehen war, bestätigt hat: Podcasts werden primär als Informationsmedium genutzt, weniger zur Unterhaltung. So stehen bei den Nutzungsmotiven Information (87%), neue Denkanstöße (77%) und die Weiterbildung (76%) im Vordergrund. Dagegen werden Unterhaltung (68%), Entspannung (57%) und Spaß (55%) deutlich seltener genannt.

Außerdem scheinen Nutzer von Podcasts einer speziellen Zielgruppe anzugehören, die dem Web 2.0 sehr offen gegenüber stehen. Denn Podcasthörer sind auch eifrige Nutzer von Videoportalen wie youtube, Blogs und Communities wie studiVZ oder MySpace. Nicht überraschend ist, dass auch Twitter von einer Großzahl der Podcast-Nutzer regelmäßig frequentiert wird.

Dagegen finde ich sehr überraschend, dass ein Großteil der Podcasthörer die klassischen Medien Radio und Fernsehen dagegen gerade einmal rund eine Stunde am Tag einschaltet.

Insgesamt ist es doch immer wieder aufschlussreich, sich einmal durch solche Studienergebnisse zu wühlen. Es gefällt mir, dass die vorliegende Podcast-Untersuchung als Langzeit-Studie angelegt ist, die zum Ziel hat, die jährlichen Veränderungen in der Podcast-Nutzung aufzuzeigen soll.

Ich bin ja immer noch felsenfest davon überzeugt, dass das Medium Podcast eine Zukunft auch jenseits technikaffiner IT-Freunde haben kann und frage mich angesichts der Top-Listen bei iTunes, weshalb die Comedy-Verwertung der klassischen Medien angesichts der Ergebnisse der Studie dort so hoch im Kurs stehen kann.

Pünktchen und Anton als Comic

von musicampus | 2. Dezember 2009 | 10:20 Uhr

Pünktchen und Anton als Comic von Isabel Kreitz auf www.musicampus.deDas Schöne an der Vorweihnachtszeit ist, dass ich öfter als im Sommer Zeit und Muße finde, abends anstatt in den Fernseher in ein Buch zu schauen. Immer häufiger lasse ich mich auf gut gemachte Comics ein und bin so auf eine Adaption des Erich Kästner Klassikers Pünktchen und Anton gestoßen. Die Comic Zeichnerin Isabel Kreitz hat sich der bekannten Erzählung um Luise Pogge und deren Freund Anton Gast angenommen und daraus eine wunderbare Bildergeschichte gezaubert. Als großer Fan von Walter Trier hat sie dessen Stil angewendet, der uns vor allem von den Buchdeckeln der Erich Kästner Kinderbücher bekannt sein dürfte.

Sehr detailreich hat sie die 30er Jahre eingefangen und die Geschichte witzig umgesetzt. Man kann sich auch bei mehrmaligem Durchlesen in den einzelnen Bildern geradezu verlieren, da man immer wieder Neues entdeckt. Der erste Gedanke beim Schmökern war: genauso habe ich mir den geradezu legendären Showdown mit der dicken Berta vorgestellt, wie Isabel Kreitz ihn in Bildern umgesetzt hat. Erstaunlicherweise duftet das Buch übrigens fantastisch.

Dieses Buch ist ein ein absolutes Muss – nicht nur für Kinder!

Isabel Kreitz hat bereits 1997 den Deutschen Comic-Preis erhalten und zählt zu den besten Comic-Zeichnern Deutschlands. Pünktchen und Anton ist nach nach Literatur-Adaption Der 35. Mai, für die sie 2008 den Max-und-Moritz-Preis verliehen bekam, bereits die zweite Geschichte von Erich Kästner, die sie als Comic umgesetzt hat.

Road Closed Ahead | Punchrock aus Neuried

von musicampus | 1. Dezember 2009 | 09:52 Uhr

Road Closed Ahead | Punchrock auf www.musicampus.deEs ist wahrlich keine leichte Kost, was Road Closed Ahead aus Neuried musikalisch bieten. Aber das, was die vier Musiker selbst als Punchrock bezeichnen, ist eine Form von Musik, die ich bis dato so noch nicht gehört habe. Vermutlich kann der Stil wohl als Crossover bezeichnet werden, der Metal, Rock und Punk so geschickt miteinander verbindet, dass durch die Hinzugabe ganz eigener Stilelemente eine krachende Melange entsteht, die mich beim Zuhören so fasziniert hat, dass ich meinen Lesern Road Closed Ahead nicht vorenthalten möchte.

Seit dem Jahr 2000 ist das Quartett bereits unterwegs und hat sich in dieser Zeit einen treuen Fankreis erspielt und war 2008 im Finale für Ringrockers für Rock Ring und spielte beim Ungkraft Festival in Schweden. Dieses Jahr traten die Punchrocker bei der Coca Cola Soundwave Tour und beim Mini Rock Festival Horb am Neckar auf.

Zwischendurch fanden sie noch die Zeit, im Cubeaudio Tonstudio eine Promo-EP aufzunehmen. Alle drei Songs können komplett auf der Website der Band angehört werden. Bereits der erste Titel Livin’ in the past hat mich durch das energetische Arrangement und den charakteristischen Gesang in Verbindung mit den harten Riffs vollkommen überzeugt. Was ich besonders aufregend fand, waren das filigrane Gitarrenspiel und die Backgroundgesänge, die trotz oder gerade wegen der knallharten Gitarren herausstechen.

Man darf gespannt sein, wann das erste Album von Road Closed Ahead erscheinen wird. Vorher besteht die Möglichkeit, die Band live zu sehen:

26.12.2009 ab 20:00 Uhr in Schachen, Baden-Württemberg
16.01.2010 ab 20:00 Uhr im Wasserwerk, Neuried, Baden-Württemberg

Natürlich hat Road Closed Ahead auch eine MySpace Seite.