Kongo Skulls | Perfect Suicide
von musicampus | 17. November 2009 | 10:34 Uhr | Artikel drucken
Mit den Kongo Skulls, die am 07.11.2009 nach ihrem Debütalbum Asshole nun mit Perfect Suicide das Nachfolgealbum veröffentlicht haben, landete wieder ein Album der härteren Gangart auf meinem Schreibtisch. Die Hamburger Band, die auf der legendären Reeperbahn im Herzen St. Paulis beheimatet ist, legt ein Werk vor, das mit seinen dreizehn Titeln und einer Spielzeit von etwas mehr als 44 Minuten an die gute alte LP Tradition anknüpft. Überhaupt ist das Credo der Band die Ursprünglichkeit und sie legt Wert darauf, dass die brachiale Kraft des von ihr gespielten Bluesrock ungeschönt auf den Tonträger gebannt wird.
Ziel scheint, dass die Energie der Live-Auftritte des Trios eingefangen und den Zuhörern zugängig gemacht werden soll, die sich bisher noch keinen Eindruck von den Qualitäten der Kongo Skulls verschaffen konnten. Hier werden mit harten Riffs, Breaks, Wah-Wah, Doublebass, Cowbell und fetten Basslinien sämtliche Register gezogen, um es ordentlich krachen zu lassen.
Und wie es kracht, kann man sich auf ihrer Website und bei der obligatorischen MySpace Seite anhören.
Dass man mit Rockmusik bei mir offene Türen einrennt, dürfte mittlerweile bekannt sein. Wieder einmal habe ich meinen Horizont erweitern können und freue mich, dass weitab vom Mainstream noch Musik gemacht wird, die das Etikett Rock verdient. Das Album Perfect Suicide hebt sich erfreulich vom glattgebügelten Cash Trash von durch Plattenfirmen durchgestylte und zielgruppenkompatibel gemachte Bands ab, der der heutigen Jugend von den Konzernen als Rockmusik kredenzt wird. Auch wenn in den zuletzt genannten Kreisen Image Alles ist, finde ich, es muss nicht alles Image sein.
Fotos: Axel Kuschur





Ich hätte jetzt schon fast mit einem Podcast gerechnet. Aber wollen wir uns mal nicht beschweren. Ist ja...
Kommentare
Schreibe einen Kommentar