QTom ab heute mit Rock-Kanal

von musicampus | 26. November 2009 | 10:04 Uhr

QTom Rock-Kanal auf www.musicampus.deEs ist noch gar nicht so lange her, dass ich hier QTom vorgestellt habe, eine Plattform für interaktives Fernsehen. Als Kind der MTV Generation habe ich vor allem bis Mitte der 90er viel Zeit vor meinem kleinen Fernseher verbracht und die audiovisuellen Coups der Musikindustrie genossen. Auch wenn Musikvideos zu der Zeit keine revolutionäre Neuerung mehr waren, war das Angebot von MTV abwechslungsreich und unterhaltsam. Die Videos wurden immer aufwändiger und Formate wie MTV’s Most Wanted, in der Ray Cokes hatten schnell Kultstatus. Auch als VIVA das Licht der Welt erblickte und noch einen Gegenpol zu MTV bildete, standen die Musikvideos im Vordergrund des Sendeangebots.

Diese Situation hat sich über die Jahre bekanntlich grundlegend geändert. VIVA und MTV verschmolzen und wer abends einen der beiden Sender einschaltet, findet dort amerikanische Doku-Soap-Formate, Cartoons und Klingeltonwerbung en masse. Programme, in denen über eine Stunde Videos am Stück gezeigt werden, sind mir nur noch vereinzelt aufgefallen.

Hier versucht nun QTom seine Nische zu besetzen und hat mit seiner interaktiven Plattform ein Angebot geschaffen, das es ermöglicht, kostenlos Videos nach eigenem Gusto abzurufen. Ab heute geht nun ein Rock-Kanal auf Sendung und Bela B und Billy Talent lassen es sich nicht nehmen in extra Specials durch das Programm zu führen, in denen sie ihre Lieblings-Rock-Clips präsentieren.

Ein besonderes Bonbon ist, dass Bela B im Rahmen der Neuaufnahme des Rock-Kanals die Premiere seines neuesten Videos Schwarz/Weiß in einer alternativen Version exklusiv auf QTom feiert.

The Muppets | Bohemian Rhapsody

von musicampus | 25. November 2009 | 14:57 Uhr

Es war ruhig geworden um die legendäre Puppentruppe aus den USA. Hier und da wurden mehr oder weniger erfolgreiche Filme veröffentlicht, aber Klassiker wie die Muppet Show oder die Adaption von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte wollten nicht mehr gelingen.

Heute erhielt ich aber bereits mehrfach über Twitter Links von begeisterten Freunden der Muppets. Es gibt bei YouTube ein wundervolles Video zum Klassiker Bohemian Rhapsody der britischen Rockband Queen zu sehen. Ganz im Stil des originalen Videos finden wir unsere Muppet-Freunde wieder, die auf ihre eigene Art den Hit interpretieren.

Ein absoluter Hingucker, der jedem zu empfehlen ist, der die Muppet Show wegen der überragenden Qualität liebt.

Ein Etablissement wird insolvent

von musicampus | 23. November 2009 | 14:45 Uhr

Vor mehr als einem Jahr habe ich einen Song eines mir bekannten Künstlers auf musicampus uraufgeführt. Seitdem ist es im Blogbereich als ständige Aufforderung zum Gratisdownload aufgeführt: Der Puff hat zu. Außerdem ziert es den Blogfeed als nicht zu übersehende Fußnote. Der Song muss wohl – abgesehen vom ansprechenden Titel – Potenzial haben, wurde er bereits einige tausend Mal herunter geladen. Dennoch gab mir dieses Lied immer einen Grund zur Sorge, da der Gesang im Mix verloren wirkte – bzw. fast unhörbar war. Dies wurde bereits verschiedentlich angesprochen. Es fehlte immer die Zeit, das Werk zu überarbeiten, was mich immer gestört hat.

Am Wochenende entdeckte Reen den Song und verfasste darüber noch in derselben Nacht einen Blogbeitrag, was mich sehr gefreut hat. Aber auch er sowie der Nasendackel brachten zum Ausdruck, dass der Gesang sehr leise sei. Daher habe ich den heutigen Vormittag genutzt, den Mix einer kleinen Überarbeitung zu unterziehen – aber keine Angst, es wird keinen Electro-Disco-Agro Remix 2009 geben.

Es hat nur hier und da einige leichten Auffrischungen gegeben. Es sollte nun auch der Gesang besser zu hören sein.

Download mp3

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Tricky Lobsters | Black Songs

von musicampus | 19. November 2009 | 09:48 Uhr

Tricky Lobsters | Black Songs auf www.musicampus.deBlack Songs heißt das mittlerweile fünfte Album der Rostocker Band Tricky Lobsters. Am 07.11.2009 kam es auf den Markt und führt nach einer etwa zweijährigen Pause das fort, was seit Gründung der Formation 1996 konsequent entwickelt wurde: Rock’n Roll as Rock’n Roll can. Was auf Black Songs zu hören ist, kann mit Fug und Recht als ganz harter Tobak beschrieben werden und schlägt einem mit voller Härte in die Gehörgänge. Großartigen Rock der ganz rauhen Sorte haben die vier Rostocker zu einem Album zusammen gestellt, das Freunde des Hardrock überzeugen dürfte.

Beim ersten Anhören des Albums war ich mir noch nicht sicher, ob es mir gefällt oder nicht. Aber es entwickelte sich beim zweiten Anhören eine gewisse Faszination für die Strukturen und Arrangements – und vor allem für das Gitarrenspiel in Verbindung mit dem gnadenlosen Schlagzeug. Teilweise klingt es bluesig, teilweise nach heavy metal und immer abwechslungsreich, aber unerträglich. Dass Tricky Lobster im Song Moto Mojo mit dem I shot the Sheriff Riff überraschen, gibt dem Ganzen noch eine besondere Note.

Tricky Lobster sollte man auf keinen Fall ungehört übergehen. Es lohnt sich.

Wer es lieber live mag, hat in den kommenden Wochen mehrfach Gelegenheit dazu, Tricky Lobsters zu sehen:

20.11. Bautzen – Steinhaus
21.11. Eisenhüttenstadt – Gasoliners
11.12. Ludwigsfelde – NVA Club
18.12. Rostock – MAU Club
26.12. Salzwedel – Hanseat
27.12. Halle – Rockstation

Ohrenfeindt im Meisenfrei in Bremen

von musicampus | 18. November 2009 | 10:01 Uhr

Ohrenfeindt im Meisenfrei in Bremen auf www.musicampus.deHeute abend wird im Meisenfrei in Bremen der Keller beben, denn die St. Pauli Vollgasrocker Ohrenfeindt geben dort ihr diesjähriges Bremer Konzert. Die Bremer Rock- und Blues-Kultkneipe bietet wohl das beste Ambiente, das sich eine Band vorstellen kann. Um das Publikum müssen sich die drei Musiker sicher keine Sorgen machen. Beim letzten Konzert im Moments war es brechend voll und wegen der überschaubaren Anzahl der Ohrenfeindt Besuche in der Hansestadt kann ich mir vorstellen, dass es heute eng wird, da Ohrenfeindt mittlerweile einen ansehnlichen Fankreis erspielt hat.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich von den Live-Qualitäten des Power-Trios überzeugen zu wollen, sollte sich rechtzeitig vor 20:00 Uhr im Meisenfrei einfinden, um noch einen guten Platz zu ergattern. Wer wie ich heute nicht zum Konzert kommen kann, findet auf Ohrenfeindts Website die kommenden Termine.

Kongo Skulls | Perfect Suicide

von musicampus | 17. November 2009 | 10:34 Uhr

Kongo Skulls | Perfect Suicide auf www.muiscampus.deMit den Kongo Skulls, die am 07.11.2009 nach ihrem Debütalbum Asshole nun mit Perfect Suicide das Nachfolgealbum veröffentlicht haben, landete wieder ein Album der härteren Gangart auf meinem Schreibtisch. Die Hamburger Band, die auf der legendären Reeperbahn im Herzen St. Paulis beheimatet ist, legt ein Werk vor, das mit seinen dreizehn Titeln und einer Spielzeit von etwas mehr als 44 Minuten an die gute alte LP Tradition anknüpft. Überhaupt ist das Credo der Band die Ursprünglichkeit und sie legt Wert darauf, dass die brachiale Kraft des von ihr gespielten Bluesrock ungeschönt auf den Tonträger gebannt wird.

Ziel scheint, dass die Energie der Live-Auftritte des Trios eingefangen und den Zuhörern zugängig gemacht werden soll, die sich bisher noch keinen Eindruck von den Qualitäten der Kongo Skulls verschaffen konnten. Hier werden mit harten Riffs, Breaks, Wah-Wah, Doublebass, Cowbell und fetten Basslinien sämtliche Register gezogen, um es ordentlich krachen zu lassen.

Und wie es kracht, kann man sich auf ihrer Website und bei der obligatorischen MySpace Seite anhören.

Dass man mit Rockmusik bei mir offene Türen einrennt, dürfte mittlerweile bekannt sein. Wieder einmal habe ich meinen Horizont erweitern können und freue mich, dass weitab vom Mainstream noch Musik gemacht wird, die das Etikett Rock verdient. Das Album Perfect Suicide hebt sich erfreulich vom glattgebügelten Cash Trash von durch Plattenfirmen durchgestylte und zielgruppenkompatibel gemachte Bands ab, der der heutigen Jugend von den Konzernen als Rockmusik kredenzt wird. Auch wenn in den zuletzt genannten Kreisen Image Alles ist, finde ich, es muss nicht alles Image sein.

Fotos: Axel Kuschur

5. Bremer Podcast Stammtisch

von musicampus | 16. November 2009 | 09:32 Uhr

5. Bremer Podcast Stammtisch auf www.musicampus.deAm vergangenen Freitag – es war Freitag, der 13. – fand der mittlerweile schon 5. Bremer Podcast Stammtisch in der Bremer Schlachthofkneipe statt. Nicht nur wegen des Datums schien der Tag nicht besonders geeignet zu sein, weil sich bereits im Vorfeld abzeichnete, dass sich lediglich eine Rumpfbesetzung einfinden würde. Allerdings hat sich meine Befürchtung zerschlagen und es hat sich entgegen der Ankündigungen von Absagen wieder eine illustre Runde im Schlachthof eingefunden. Die Schlachthofkneipe war an diesem Freitag brechend voll, da im Konzertsaal Funny van Dannen ein Konzert gab. Die einzige Servicekraft dieses Abends (es war schon etwas erstaunlich, dass angesichts des Konzerts nur eine Bedienung eingesetzt wurde) war fürchterlich überfordert und war kaum in der Lage, die Bestellungen aufzunehmen und zu liefern. Dabei war sie aber so sympathisch frustriert, dass man ihr die etwas längere Wartezeit und die leichte Konfusion überhaupt nicht übel nehmen konnte.

Auch dieses Mal fand sich wieder eine interessante Runde ein, in der ein reger Austausch über verschiedene Podcasts, Podcastthemen und die derzeitige Entwicklung von Blogs und Podcasts stattfand. Neben Susanne und Norbert kamen Timo und Thomas, die tagsüber Geocaching betrieben und hungrig in Bremen ankamen. Petra fand sich ein und mit etwas Verspätung stießen noch Rafael und Agnieszka hinzu.

An diesem denkwürdigen Abend haben wir den Black Nose Day erfunden, der nun regelmäßig zu den Podcast Stammtischen stattfinden wird. Noch suchen wir nach einer sinnvollen Begründung für das Tragen schwarzer Nasen, aber erste Tests mit den Prototypen stießen in der Twitterwelt auf breite Zustimmung.

Sehr erfreut waren wir über den Überraschungsbesuch von Silvia und Bettina, die nach dem Konzert noch als Zuhörer die Runde bereicherten. Bettina ist eine begeisterte MacGyver-Tag Hörerin und spielt derzeit mit dem Gedanken, einen eigenen Podcast ins Leben zu rufen. Angesichts der geballten Podcaster Anwesenheit, hat sie die Gelegenheit genutzt und sich mit allerlei notwendigem und nützlichen Wissen versorgt.

Insgesamt war der 5. Bremer Podcast Stammtisch ein rundum gelungener Abend, der wieder einmal viel zu schnell vorüber war. Wir hoffen, dass wir beim nächsten Mal – im Februar – die Teilnehmerzahl ein wenig steigern können und würden uns sehr über weitere Hörer freuen, die uns die Gelegenheit zum Austausch geben würden.

Wer Interesse hat, über den kommenden Stammtisch informiert zu werden, hinterlasse einen Kommentar mit gültiger E-Mail-Adresse. Diese wird dann in die Mailing-Liste aufgenommen.

The xPlode

von musicampus | 13. November 2009 | 14:44 Uhr

The xPlode auf www.musicampus.deAls ich vor ein paar Wochen im Cubeaudio Tonstudio war, hat mir Nadine nach dem Interview eine junge Band ans Herz gelegt, die trotz – oder gerade wegen – des jugendlichen Alters der Musiker schon beachtliche Erfolge erzielen konnte, The xPlode. Hinter diesem Namen verbergen sich die vier Musiker Teo Hentzschel (voc), Bo Zillmann (git), Michael Kasper (b) und Magnus Frey (dr), die alle zwischen 19 und 21 Jahre alt sind. Bo und Teo haben schon vor Gründung von The xPlode gemeinsam in einer Band gespielt, die dann aus musikalischen Gründen umformiert wurde. Michael und Magnus, welche schon eine Weile in einer anderen Band zusammengespielt haben, stießen hinzu.

The xPlode treten mit klaren Zielen in die harte Bandarbeit ein und wollen nicht weniger, als mit ihrer Musik auf den “Rock Olymp” klettern, nationale wie internationale Erfolge feiern sowie möglichst viele Menschen auf der ganzen Welt mit ihrer Musik erreichen und glücklich machen. Getreu dem Motto, dass der Mensch mit seinen Aufgaben wachse und dabei stets sein Ziel im Blick behalten sollte, haben sie die ersten wichtige Schritte bereits erfolgreich getan und beispielsweise den zweiten Platz beim bundesweiten VIVA- Schooljam Bandcontest und den dritten Platz beim landesweiten Play-Live-Contest gewonnen. Zweimal belegten sie sogar den ersten Platz beim regionalen Support your local Act Contest.

Sie waren Support von Revolverheld, Teilnehmer beim Rain Before Seven Concert Tribute Konzert für Fraser Cameron und spielten auf dem Red-Bull Tourbus sowie auf dem Mini-Rock Festival in Horb am Neckar.

Anfang 2009 waren Sie mit dem Produzenten Markus Gumball im Cubeaudio Studio bei Göttingen, um eine EP mit drei Singles zu produzieren. Diese EP konnte ich mir mittlerweile mehrfach anhören und ich muss sagen, dass die Jungs richtig erwachsen klingen und harte Riffs mit eingängigen Melodien gekonnt verbinden.

Wer sich ein Bild über die Band möchte, kann sich auf deren MySpace Seite Songs anhören und Videos anschauen.

Wie ich erfahren habe, stehen die endgültigen Tourdaten noch nicht fest. Wer die Band einmal live erleben möchte, müsste sich über MySpace informieren.

Young@Heart heute im WDR

von musicampus | 12. November 2009 | 09:34 Uhr

Young@Heart auf www.musicampus.deGanz kurzfristig habe ich meine Pläne für den heutigen Beitrag umdisponiert, da ich unbedingt auf den Film Young@Heart aufmerksam möchte, der heute – leider erst um 23:15 Uhr – im WDR gezeigt wird. Letzten Herbst habe ich diesen Film im Bremer Filmkunsttheater Gondel gesehen und war von dieser Reportage über einen Chor aus mindestens 70jährigen sehr beeindruckt. Das Besondere am Chor Young@Heart aus Northampton, Massachusetts ist, dass er trotz des hohen Alters der Mitglieder Rocksongs singt. Von Purple Haze von Jimi Hendrix bis Fix you von Coldplay probt der Chor ein erstaunliches Repertoire und führt es auch regelmäßig auf.

Wer heute die Gelegenheit hat, sich diesen Film anzuschauen, sollte diese beim Schopfe greifen. Ich bin mir sicher, dass es sich lohnen wird. Ansonsten besteht ja auch noch die Möglichkeit, den Film aufzunehmen und am Wochenende zu schauen.

Frank Ramond | Große Jungs

von musicampus | 11. November 2009 | 11:40 Uhr

Frank Ramond | Große Jungs auf www.musicampus.de Wenn zufällig ein Ereignis eintritt, das mich positiv überrascht und ich dabei zudem etwas lerne, stellt sich bei mir eine Grundzufriedenheit ein, von der ich lange zehren kann. So ist es auch bei der Ankündigung des Debütalbums Große Jungs von Frank Ramond geschehen. Zunächst einmal fragte ich mich ernsthaft, ob ich Frank Ramond kennen müsste, weil mir dessen Name nicht geläufig war. Dass ich aber seit einigen Jahren so etwas wie ein Freund seiner Kunst bin, wurde mir erst bewusst, als ich mich mit ihm zu beschäftigen begann.

Leser meines Blogs und Hörer meines Podcasts wissen, dass ich ein nicht ganz ungespaltenes Verhältnis zu Liedern mit deutschen Texten habe. Dass das unmittelbare Verstehen deutscher Texte beim Hören – im Gegensatz zu dem englischer oder französischer Texte – ein Lied entzaubern kann, weil die darin häufig verarbeiteten und preisgegeben Banalitäten oft wie ein Schlag ins Gesicht wirken, mag ein Grund sein.

Zu oft versinken meines Erachtens die Texte der deutschsprachigen Künstler – und ich betrachte noch nicht einmal Schlager oder volkstümliche Musik – im unheilvollen Dreieck aus Seichtigkeit, Betroffenheit und Missionierungsdrang. Oder in geradezu erschreckender Plattheit, die dem Ruf der Deutschen, ein Volk der Dichter und Denker zu sein, in keiner Weise gerecht wird und geradezu karikiert.

Vor einigen Jahren nahm ich mehr oder weniger unterbewusst wahr, dass ich bei einigen Künstlern beim Hören derer Lieder die Musik ausblendete und dem Inhalt der Texte zuhörte. So richtig begeistern konnte ich mich für Annett Louisans Das alles wär’ nie passiert und Lieber Orangenhaut (als gar kein Profil) von Ina Müller, weil hier Geschichten aus dem Leben so pointiert und überraschend erzählt werden, dass man einfach zuhören muss.

Autor dieser kleinen Geschichten und vieler anderer, die von weiteren Künstlern wie Roger Cicero oder Barbara Schöneberger interpretiert wurden, ist Frank Ramond. Der hat nun beschlossen, die Seiten zu wechseln und seine kleinen Geschichten als Singer/Songwriter selbst authentisch zu interpretieren. Das Ergebnis ist das bereits angesprochene Album Große Jungs.

Frank Ramond interpretiert darin dreizehn Kompositionen, die ihr Vorbild in den großen Chansons der Hochblüte französischer Musik haben und die mit lateinamerikanischen Anlehnungen verfeinert werden. Erstaunlich ist dabei seine Stimme, die unglaublich sympathisch mit einem unverwechselbaren Timbre versehen ist. Warum, fragt man sich, hat er erst jetzt sein Debüt als Sänger gegeben?

Das Album gefällt mir außerordentlich gut und hat große Chancen, Bestandteil des Soundtrack of my Life zu werden. Es sind die überraschenden Enden und die allgegenwärtige Ironie, die das Werk so hörenswert machen. Auch musikalisch gibt es überhaupt nichts zu kritisieren. Eingängige Melodien gepaart mit Arrangements, die keine Wünsche offen lassen, machen die dreizehn Lieder zu einem Hörerlebnis.

Heute abend ist Frank Ramond um 18:30 Uhr zu Gast bei rbb (TV) in der Sendung “zibb”.

Tourdaten:

12.11.2009 Zürich
13.11.2009 Niedernhausen
15.11.2009 Stuttgart
16.11.2009 Ulm
17.11.2009 Dresden
22.11.2009 Wien
23.11.2009 Linz
24.11.2009 Nürnberg
27.11.2009 Erfurt
29.11.2009 Oberhausen

Hier ist er gemeinsam mit Ina Müller auf ihrer Liebe macht taub -Tour zu sehen.