Lenin und die Hühner | Nachgang zur Lesung
von musicampus | 15. September 2009 | 17:33 Uhr | Artikel drucken
Am 11.09.2009 war es soweit: die Lesung zu Olaf Satzers Debütroman Lenin und die Hühner fand wie angekündigt in der Aula der Theodor-Storm-Schule in Bremerhaven statt. Leider war ich kurzfristig verhindert, so dass ich nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen konnte. Vorher hatte ich einen Freund gefragt, ob dieser einen Kurzbericht schreiben könnte. Bevor er mir aber zusagen konnte, erhielt ich von ihm eine Mitteilung, dass auch er kurzfristig umdisponieren musste, so dass er ebenfalls nicht dabei sein konnte. Weil ich meine Ankündigungen gern mit einem Bericht abrunden wollte, war die Situation ziemlich verfahren.
Allerdings reichte eine kurze Mail an Olaf, der nicht lange zögerte und einen seiner rund 100 anwesenden Gäste kontaktierte. Wenig später lag folgender Bericht von Anika Peter, Mitarbeiterin der Stadtbibliothek Bremen, in meinem Briefkasten:
Am vergangenen Freitag war es so weit: Olaf Satzer feierte die Premiere seines Debütromans Lenin und die Hühner und bewies damit wieder einmal, dass „ein Trommler zum Literat werden kann“, so Moderator Dirk Böhling, der an diesem Abend eine wahre Lobeshymne auf den in Bremerhaven lebenden Schlagzeuger hielt. Und das zu Recht.
Mit Lenin und die Hühner ist Satzer viel mehr gelungen, als nur der Bericht über eine Reise in das Herz Russlands, um die wunderschöne Rottweilerdame Lady wieder zu sehen. Witz, Charme und eine gesunde Portion russische Melancholie machen das Buch lesenwert. Das fand auch Schauspieler Martin Kemner, der bei der Premierenfeier Auszüge des Buches las.
Begleitet wurde der Text von Gitarrist Matthias Strass und Cellistin Anna Koleba.
Und während Kemner sich immer wieder in seinen Stuhl zurück lehnte und der Musik die Bühne überließ, konnten die Zuhörer ein wenig im Gehörten verweilen.
Die eingeblendeten Fotos rundeten den Abend ab und am Ende ging es dem Publikum wohl ein wenig so wie Hauptfigur Robert, als er sagte: „Pavel, ich will hier nicht weg“.






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