Stabat Kater – From here to uncertainty
von musicampus | 5. Juli 2009 | 14:14 Uhr | Artikel drucken
Wieder einmal schaffte es eine CD in meinen CD-Player, die von einem bisher eher unbekannten Künstler in Eigenregie produziert wurde. Stabat Kater nennt er sich und das Album hat den vielversprechenden Titel From here to uncertainty. Michael Fromme ist der außergewöhnliche Musiker, der sich hinter dem ungewöhnlichen Künstlernamen verbirgt. Er wuchs in Coburg auf und lernte früh das Klavierspielen. Nach seinem Abitur sammelte Michael seine musikalischen Erfahrungen zunächst in Köln und Berlin, bevor er 2005 nach Dresden zog, wo er seitdem Schlagzeug studiert.
Nach seinen Erfahrungen als Rock- und Jazzmusiker gründete er 2002 Stabat Kater und nahm seine erste EP Calm Down auf, die 2006 beim Netlabel Digitalkunstrasen veröffentlicht wurde.
Das nun vorliegende Album hat Michael in Eigenregie unter Mitwirkung 16 anderer Musiker aufgenommen und produziert. Derzeit ist er dabei, das Album auf eigenem Wege zu promoten und bekannt zu machen. Wer ihn hierbei unterstützen möchte, sei dazu recht herzlich aufgerufen!
Was mir an dem Album sehr gut gefallen hat, sind die Wendungen und die musikalischen Gegensätze. Einerseits wird mit sanfter Stimme gesungen, die einen starken Kontrast zu den teilweise harten, verzerrten Sounds bildet. Stabat Kater verbindet weiter elektronische Komponenten mit typischen Popsequenzen, ohne dabei gewöhnliche Popschemata zu strapazieren.
Dies wiederum könnte für einige Hörer sehr gewöhnungsbedürftig sein. Dennoch schadet es überhaupt nicht, wenn man auf MySpace seine Beispiele anhört.
Mit freundlicher Genehmigung von Michael kann ich einen weiteren Song präsentieren: Orbiter’s Return.
Artwork von Jana Lev
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