Stereo System auf der Breminale 2009

von musicampus | 5. Juli 2009 | 20:15 Uhr

Stereo System auf der Breminale 2009 auf www.musicampus.deHeute war das Wetter so schön, dass wir uns kurzentschlossen auf den Weg zur diesjährigen Breminale machten. Eigentlich wollten wir schon am Freitag an den Osterdeich, allerdings begann es kräftig zu regnen, so dass wir es vorzogen, zuhause zu bleiben. Die Breminale ist mit das schönste Ereignis, das in der Open Air Saison in Bremen angeboten wird. Hier findet man neben außergewöhnlichen Speisen (ich probierte heute mein erstes Speiseeis aus Ziegenmilch und musste enttäuscht feststellen, dass es genauso wie ein normales Eis schmeckte) und Getränken eine Menge Musik. 107 Bands und Künstler waren es in diesem Jahr, die die Organisatoren in diesem Jahr verpflichten konnten.

Während im Bremen Vier-Zelt die schwedische Formation Hellsongs schwere Metallmusik in süßer Verpackung darbot und dabei das Publikum in seinen Bann zog, bewegten wir uns weiter auf dem Gelände in Richtung Flut-Bühne.

Dort bereiteten sich gerade die Bremer Newcomer Stereo System auf ihren Auftritt vor. Das, was die fünf Musiker gezeigt haben, war wirklich erstaunlich. Gleich der zweite Song “Flying Pig”, der auf MySpace bereits als Video zu sehen ist, ging richtig in die Beine.

Ich glaube, von dem Mädel und den vier Jungs könnten wir noch viel hören, wenn die so weiter machen!

Und Ohrenfeindt können sie schon zu den MySpace-Freunden zählen.

Falls jemand eine Kontaktadresse von Stereo System besitzen sollte, bitte ich um eine kurze Information.

Stabat Kater – From here to uncertainty

von musicampus | 5. Juli 2009 | 14:14 Uhr

Stabat Kater auf www.musicampus.deWieder einmal schaffte es eine CD in meinen CD-Player, die von einem bisher eher unbekannten Künstler in Eigenregie produziert wurde. Stabat Kater nennt er sich und das Album hat den vielversprechenden Titel From here to uncertainty. Michael Fromme ist der außergewöhnliche Musiker, der sich hinter dem ungewöhnlichen Künstlernamen verbirgt. Er wuchs in Coburg auf und lernte früh das Klavierspielen. Nach seinem Abitur sammelte Michael seine musikalischen Erfahrungen zunächst in Köln und Berlin, bevor er 2005 nach Dresden zog, wo er seitdem Schlagzeug studiert.

Nach seinen Erfahrungen als Rock- und Jazzmusiker gründete er 2002 Stabat Kater und nahm seine erste EP Calm Down auf, die 2006 beim Netlabel Digitalkunstrasen veröffentlicht wurde.

Das nun vorliegende Album hat Michael in Eigenregie unter Mitwirkung 16 anderer Musiker aufgenommen und produziert. Derzeit ist er dabei, das Album auf eigenem Wege zu promoten und bekannt zu machen. Wer ihn hierbei unterstützen möchte, sei dazu recht herzlich aufgerufen!

Was mir an dem Album sehr gut gefallen hat, sind die Wendungen und die musikalischen Gegensätze. Einerseits wird mit sanfter Stimme gesungen, die einen starken Kontrast zu den teilweise harten, verzerrten Sounds bildet. Stabat Kater verbindet weiter elektronische Komponenten mit typischen Popsequenzen, ohne dabei gewöhnliche Popschemata zu strapazieren.

Dies wiederum könnte für einige Hörer sehr gewöhnungsbedürftig sein. Dennoch schadet es überhaupt nicht, wenn man auf MySpace seine Beispiele anhört.

Mit freundlicher Genehmigung von Michael kann ich einen weiteren Song präsentieren: Orbiter’s Return.

Artwork von Jana Lev

Download mp3

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