The Drunken Peaches sind (fast) Geschichte
von musicampus | 22. Februar 2009 | 11:54 Uhr
Vor über zwei Jahren habe ich Euch The Drunken Peaches auf musicampus vorgestellt, deren Sixties-Sound Indierock mich damals ziemlich angesprochen hat. Die fünf Jungs aus Königswalde, Ferdinand Weigel (voc), Ronny Haberer (b), Andres Seidel (git, voc), Carsten Reinstein (git) und Danny Rudorf (d), haben in ziemlich kurzer Zeit wenn nicht gar den gesamten Osten der Republik, dann aber die Gegend rund um Zwickau, unsicher gemacht. Nachdem ein Interview mit den Musikern leider nicht geklappt hat, wurde es mit Informationen um die Band, deren Song “Fact of Life” immer noch mein Favorit ist, ruhig. Die Kanäle haben sich verschlossen und ich dachte, dass die Formation nun sang- und klanglos verschwunden sei. Jimmy quit, Jody got married.
Vor einigen Tagen erreichte mich ein kleines Päckchen, verschickt von Ronny von den Drunken Peaches. Er schrieb, dass er sich erinnerte, dass er mir das Album versprochen haben, sollte es einmal fertig werden. Ende 2008, genau am 21.11.2008, war es dann soweit und getreu dem Motto “Lieber spät als nie”, brachte er das Päckchen auf den Weg.
Total überrascht und sehr erfreut über die CD “handmade” (nomen est omen) musste ich den dan folgenden Zeilen des beigegfügten Briefes entnehmen, dass sich The Drunken Peaches im Juli 2008 aufgelöst haben. Seitdem seien sie aber mit ihrem Nebenprojekt Neon Pingu Pussys schon recht erfolgreich.
Nichtsdestotrotz habe ich die CD, die wirklich in Handarbeit erstellt wurde, – zumindest das Cover und eine LP-ähnliche Schutzhülle für die CD – genossen. Typisch indiestyle werden hier kleine Geschichten erzählt und musikalisch unterhaltsam aufbereitet. Sehr gut gefällt mir, dass hier offenbar das Konzept einer LP verfolgt wurde. Knapp über 40 Minuten dauert der Hörgenuss, darin enthalten ein hidden Track, der das Werk abrundet.
Schade, dass die Band beschlossen hat, sich aufzulösen. Aber auf MySpace lässt sich erahnen, wie es mit den Neon Pingu Pussys in fast gleicher Besetzung weitergeht.
Am 07.04.2009 werden sie im “Anker” in Leipzig am Finale des Bandclash teilnehmen.
Außerdem soll noch in diesem Jahr ein Album fertig produziert werden, das derzeit noch abgemischt werde. Auch wenn mir Ronny dieses Mal nicht versprochen hat, mir ein Exemplar zuzusenden, bin ich mir sicher, eines zu bekommen, um hier darüber berichten zu können.
Leinwandfoto Gutscheine zu verschenken
von musicampus | 21. Februar 2009 | 18:51 Uhr
Letzte Woche wurde ich von einer Mail freudig überrascht: Sandra Ratkovic hat sich wieder bei mir gemeldet und für meine Leser eine Überraschung mitgebracht.
Wie Ihr Euch vielleicht noch erinnert, habe ich mir im Dezember nach ihrem Tipp einmal den Dienst Leinwandfoto.de angeschaut und getestet.
Offenbar kam der Bericht gut an oder war die Resonanz darauf so positiv, dass sich Leinwandfoto entschlossen hat, Gutscheine zur freien Vergabe zur Verfügung zu stellen. Was mich dabei besonders freut, ist die Menge: nicht 1 Gutschein oder 5 Gutscheine liegen mir vor. Nein! Sage und schreibe 20 Gutscheine im Wert von je 20 EUR liegen bei mir im Briefkasten und warten darauf, verschenkt zu werden.
Wer also Interesse an einem solchen Gutschein hat, schreibe mir einen Kommentar. Die ersten zwanzig Kommentierer erhalten dann einen Gutschein. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Ein Hinweis noch: der Gutschein muss bis zum 10.03.2009 eingelöst worden sein!
Sollte es mit dem Einlösen Schwierigkeiten geben, gibt es einen schnell reagierenden Support. Allerdings sollte man den per Mail und nicht per Formular kontaktieren.
#464 Eine Nacht im Sail City
von musicampus | 1. Februar 2009 | 16:42 Uhr
Dieses Wochenende habe ich gemeinsam mit der MixTape-Fee das Atlantic Hotel Sail City besuchen können. Es ist schon seltsam, wenn man in seiner Geburtsstadt, in der man 24 Jahre gelebt hat, Urlaub macht und diesen nicht wie gewohnt bei seinen Eltern verbringt. Aber dieses Hotel bietet einem schon einiges an Besonderheiten, die diesen Aufenthalt haben außergewöhnlich werden lassen. Und das, obwohl ich zuerst wegen der sehr spartanischen Einrichtung ziemlich enttäuscht war. Es gibt keine Bilder in den Zimmern, nur eine sehr geräuschdurchlässige Badezimmertür und kaum Pflanzen. Außerdem leben die Siebziger Jahre in dem Hotel wieder auf: Plastikoptikfurnier in den Zimmern und im Restaurant eine Farbkombination aus orangefarbenen Tönen im Mix mit weiß bezogenen Stühlen und brauner Auslegeware. Kann man mögen, muss man aber nicht. Schön wirkten die orangefarbenen Wände heute morgen, als die Sonne durch die Panoramafenster schien.
Aber das Panorama, das sich beim Blick aus den riesigen Fenstern bot, ist einmalig! Uns war es möglich, auf die Unterweser, die Brücken des Container Terminals und auf den Neuen Hafen mit seiner Marina zu sehen. Gerade gestern abend war dieser Ausblick besonders schön, weil der Hafen nachts immer taghell beleuchtet ist. Die lichtundurchlässigen Vorhänge haben dazu beigetragen, dass man durch das Licht nicht gestört wird.
Heute morgen wurden wir durch lautes Motorengeräusch geweckt. Nicht, wie ich zuerst vermutete, die Lieferanten waren die Verursacher, sondern ein Schneeräummobil, das die Zufahrt zum Hotel vom frisch gefallenen Schnee befreite.
Als wir später aufstanden, war der Himmel strahlend blau und es bot sich wieder ein ganz besonders schöner Ausblick.
Daher habe ich ein paar schöne Fotos zusammengestellt. Durch Klicken auf das obere Foto wird die Diashow gestartet!
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