Frohe Weihnachten 2008

von musicampus | 24. Dezember 2008 | 13:07 Uhr

Weihnachten 2008 auf www.musicampus.deKurz bevor es heute gemütlich wird, melde ich mich noch einmal kurz mit dem mittlerweile schon fast traditionellen Weihnachtsbeitrag. Obwohl es offenbar schon old fashioned zu sein scheint, seine Beiträge im Blog zu veröffentlichen, ist mir dieses Medium immer noch lieber als andere, allen voran Twitter. Ich sage JA zum Blog und bleibe dabei. Auch wenn es gerade in den vergangenen drei Monaten hier sehr ruhig geworden ist und ich zwischenzeitlich mit dem Gedanken spielte, das Konzept zu ändern, denke ich, dass es ab Januar wieder mehr zu hören und zu lesen geben wird. Ich habe noch eine richtig lange Themenliste, die es aufzuarbeiten gilt. Was mir bisher sehr imponiert hat: obwohl sich die Zahl der Beiträge drastisch reduziert hat, scheinen mir die Leser und Hörer die Stange zu halten. Offensichtlich werden meine Podcastbeiträge zur Zeit nur ca. wöchentlich abgerufen, aber insgesamt ist musicampus wohl noch genauso interessant wie vor einem Jahr.

Daher bedanke ich mich bei allen Lesern, Zuhörern, Kommentatoren und all denjenigen, die ich im vergangenen Jahr persönlich kennenlernen durfte, und die meine Beiträge regelmäßig und kritisch verfolgen. Sowohl Podcaster, Blogger als auch vor allem Leser und Zuhörer tragen dazu bei, dass musicampus eine Chance bekommt, sich weiterzuentwickeln.

Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und zufriedenes neues Jahr!

Euer Thomas

Olaf Satzer: Drum Play-alongs für Kids

von musicampus | 14. Dezember 2008 | 15:58 Uhr

Olaf Satzer  Drum Play-alongs für Kids auf www.musicampus.deLetztes Jahr habe ich Euch Olaf Satzer vorgestellt, der mit einem neuen Konzept die Methode des Schlagzeuglernens neu definierte. Mit seiner zweibändigen Schlagzeugschule Kräsch, Bum, Bäng wendet er sich an Kinder, um ihnen den Weg zur Musik und zum Rhythmus zu erleichtern. Anfang dieses Jahres gab es ein weiteres Werk aus Olafs Feder, das allerdings nicht zur Reihe Kräsch, Bum, Bäng gehörte.

Nun überraschte mich Olaf mit seinem neuen Lehrbuch Drum Play-alongs für Kids aus der angesprochenen Reihe. Er greift hier sein entwickeltes Konzept wieder auf, Kindern leicht verständlich das Schlagzeugspiel beizubringen. In Ergänzung zu den ersten beiden Bänden bringt er in den Play-alongs – nomen est omen – die Schüler dem Ziel näher, mit anderen Musikern zusammenzuspielen.

Dazu hat er seinem Buch eine CD beigefügt, auf der acht fetzige Lieder für Kids enthalten sind, die von richtigen Profimusikern aufgenommen wurden. Die Lieder sind zweimal vorhanden: einmal mit Schlagzeug zum anhören, wie sie klingen sollen und dann als Version ohne Schlagzeug, damit der junge Trommler seiner Kreativität freien Lauf lassen und mitspielen kann.

Olaf verfolgt auch hier wieder konsequent seinen Ansatz, die Schüler langsam an die große Aufgabe heranzuführen, so dass vor jedem Play-along Übungen zur Vorbereitung gespielt werden können.

Gut gefällt mir wieder einmal die kindgerechte Aufbereitung, ohne dass Olaf dabei vergisst, die wichtigen Dinge anzusprechen, die für jeden Musiker grundlegend wichtig sind. So erklärt er den Aufbau eines Liedes, macht die Wichtigkeit des Tempohaltens deutlich und beschreibt die fundamentale Aufgabe des Trommlers in einer Band.

Post von der Apfelnase

von musicampus | 14. Dezember 2008 | 14:14 Uhr

Button von der Apfelnase auf www.musicampus.deEnde der vergangenen Woche habe ich nicht schlecht gestaunt, als in meinem Briefkasten Post von der Apfelnase zu finden war. Mit dieser Überraschung habe ich, wie von Stefan vermutet, nicht gerechnet. Ansonsten könnte man vermutlich den dem Brief beigefügten Button mit der Apfelnase auch nicht als Überraschung betrachten. Streng limitiert mit einer Auflage von 25 Stück gingen rund 60% der Buttons auf Reise und erreichten unter anderen Ad, Christoph oder Jürgen. Die verbliebenen 40% sind zum Teil einbehalten oder Teil einer schönen Aktion geworden, an der Interessierte noch bis zum 24.12.08 teilnehmen können.

Mir gefallen diese Aktionen und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man als Initiator sehr zufrieden ist, wenn die Aktionen auf positives Echo stoßen. Stefan entwickelt sich derzeit zum Mastermind des Guerillamarketing und wir dürfen auf weitere interessante Einfälle eines derzeit arg gebeutelten Borussenfans gespannt sein.

Sharp IQ-8100M multilingual und Palm Vx

von musicampus | 14. Dezember 2008 | 10:57 Uhr

Sharp IQ-8100M multilingual und Palm Vx auf www.musicampus.deVor einer Woche hat Christoph verkündet, dass er sich ein neues kleines Helferlein zugelegt hat. Für seine Zwecke hat er sich den PSION 5MX PRO bei Ebay ersteigert. Vielen dürfte dieses Gerät noch von Jeopardy! bekannt sein, die dort, glaube ich, als Trostpreise herhalten mussten. Computertechnisch bin ich nicht nur unbedarft, sondern auch recht unbefleckt. Nachdem ich mir 1985 einen Commodore C64 gekauft habe (mit Datasette), habe ich erste Gehversuche mit dem PC Anfang der 90er Jahre gemacht. Zunächst auf einem uralten 286er und dann auf einem 1994 selbst erstandenen 486er mit sagenhaften 8MB RAM (damals war 4MB Standard) und einer 1MB Grafikkarte sowie einer 520MB Festplatte.

Zwischen 286er und 486er, es muss zwischen 1992 und 1993 gewesen sein, kaufte ich mir diesen kleinen Organizer von Sharp, in dem ich meine Termine und Adressen verwaltete. Zudem konnte ich Notizen schreiben. Ein zusätzliches Feature war die Wörterbuchkarte, die ca. 20.000 englische Vokabeln umfasste. Ein für seine Zeit super Gerät. Nur konnte ich die Daten nicht sichern oder syncen (lt. Beschreibung konnte man sogar nur dumpen). Weil mir der entsprechende Rechner fehlte, habe ich als Backup die wichtigsten Termine in einen handelsüblichen Wochenkalender und meine Adressen in mein Filofax (sowas hatte man damals) geschrieben.

Im Dezember 2000 gab es dann den nächsten Meilenstein der Datenorganisation in Form eines Palm Vx, mit dem ich lange geliebäugelt habe, und den ich als Gemeinschaftsgeschenk von meinen Freunden zum 30. Geburtstag bekam. Ein genialer Handheld, der nicht nur optisch den heute gängigen Palm-Modellen immer noch weitaus überlegen ist, sondern auch trotz seiner für heutige Verhältnisse mageren 8MB Speicher keine Wünsche offen lässt, was das Organisieren von Terminen, Adressen und Notizen betrifft.

Leider habe ich es nie geschafft, den Syncvorgang zwischen Palm-Conduit und Mac über eine parallel-USB-Schnittstelle durchzuführen. So hatte ich ab 2004 wieder eine Insellösung, die ich mit sporadischen Datensicherungen am Arbeitsrechner mehr oder weniger komfortabel überstand.

Erst Anfang 2008 habe ich mich entschieden, einen iPod Touch zu kaufen, nachdem ich zwischenzeitlich über den iPod 5G zumindest meine Adressen und Termine sichtbar machen konnte. Ziemlich enttäuscht war ich, dass bei Einführung des iPod Touch zunächst auch die Kalenderfunktion nur passiv zu nutzen war. Glücklicherweise hatte Apple ein Einsehen und seit einem guten Dreivierteljahr möchte ich meinen neuen Organizer nicht mehr missen. Ein schöner Nebeneffekt ist übrigens, dass er auch Musik spielt.

#458 Leinwandfoto Experiment

von musicampus | 7. Dezember 2008 | 15:22 Uhr

leinwandfoto.de auf www.musicampus.deVor einigen Wochen hat mich Sandra Ratkovic auf den Dienst Leinwandfoto aufmerksam gemacht und gefragt, ob ich nicht einmal Lust hätte, diesen Dienst zu testen. Da musste ich nicht lange überlegen und habe spontan zugesagt. Leinwandfoto ist ein Dienst, bei dem man seine Fotos auf Leinwand ausdrucken kann. Bisher war mir gar nicht bewusst, dass man neben Gemälden auch Fotos auf Leinwand ziehen kann. Einmal auf Leinen fixiert, wird das Tuch dann fest auf einen Rahmen gespannt und man bekommt ein schönes strukturiertes Foto, das beim Betrachten ziemlich edel aussieht.

Gemeinsam mit der MixTape-Fee habe ich nach einem schönen Motiv gesucht, das unsere gerade erworbene Garderobe noch aufwerten kann. Nach einer wider Erwarten etwas längeren und mühseligen Suche haben wir uns für eine Ansicht von Helgoland entschieden, die wir von einem Börteboot aus bei einer Inselrundfahrt fotografiert haben. Über ein sehr einfach gehaltenes und intuitives Benutzermenü konnten wir via Internet das vorbereitete Foto hochladen und das für uns geeignete Format auswählen. Nach Angabe der Adressdaten schickten wir den Auftrag ab und bereits nach drei Tagen erhielten wir das Bild.

Eingepackt in Karton und geschützt durch eine süchtig machende Blisterfolie mit tausenden kleinen kugelförmigen Luftkammern – nach ca. zehn zerdrückten Kammern nahm mir die MixTape-Fee mein neues Spielzeug weg – ist es weitestgehend unwahrscheinlich, dass ein Bild beim Versand unter Voraussetzung einer üblichen Handhabung zerstört werden kann.

Das Bild ist toll geworden. Eine durch nicht hundertprozentiges Fokussieren bedingte sehr leichte Unschärfe fällt kaum ins Gewicht und ist vor allem nicht dem Dienst anzulasten.

Wir sind überzeugt und freuen uns, dass wir nun das noch fehlende i-Tüpfelchen für die Garderobe gefunden haben.

Download mp3

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macventure für Kinderkrebshilfe

von musicampus | 7. Dezember 2008 | 14:30 Uhr

apfelnase für Kinderkrebshilfe auf www.musicampus.deStefan Mörkels ist für seine spektakulären Aktionen im Internet bekannt. Nach Blogfield und dem Kochbuchstöckchen hat er vor etwas mehr als einer Woche eine Versteigerung der besonderen Art ins Leben gerufen. Er bietet seine Domain macventure.de gegen das Höchste Gebot zum Verkauf an. Den Erlös spendet er der Kinderkrebshilfe. Bisher sind bereits 200 EUR als Höchsgebot zu verzeichnen. Auch wenn ich dieses Mal ein bißchen spät in die Bekanntmachung der Aktion einsteige, besteht doch immer noch die Möglichkeit, bis zum 14.12.08 ein Gebot einzureichen.

Wem die Domain macventure.de bekannt vorkommen sollte, dem kann auf die Sprünge geholfen werden: im Oktober 2007 bat mich Stefan, Torfrock zu fragen, ihn bei der Entscheidung für seine künftige Domain zu unterstützen. Er konnte sich damals nicht zwischen apfelnase.de und macventure.de entscheiden. Torfrock fanden spontan apfelnase.de witziger und diese Stellungnahme könnte das Zünglein an der Waage gewesen sein, dass Stefan nun ein Jahr später macventure.de für einen guten Zweck versteigert.

Übrigens hat sich Stefan nach einem kurzen Podcastintermezzo als feste Größe beim Digitalen Grundrauschen etabliert. Sehr hörenswert, nicht nur für Mac User!